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Sonntag, 25. September 2016

Röstzwiebel Käse Kastenbrot mit Scherenschnitt


Selbstgebackenes Brot ist die Krönung! So auch dieses fulminante Röstzwiebel Käse Kastenbrot, das mich mit seinem herrlichen Duft sozusagen um den Teig gewickelt hat und gerade direkt zu meinem aktuellen Lieblingsbrot gekürt wurde. An einem Abend nach einem langen Arbeitstag hat es Herrn Alexander verzückt und der kleine große Junior hat es sich scheibenweise mit Salzbutter und Schnittlauch schmecken lassen.



Die super knusprige Brotkruste lässt einem nicht auf ein fluffiges Innenleben hoffen und genau deshalb ist man beim Hineinbeißen gleich doppelt überrascht. Die Krustenform bekommt das Brot übrigens durch Scherenschnitte. Ziemlich spannend!


Röstzwiebel Käse Kastenbrot

Zutaten:
250 g Weizenmehl
250 g Weizenvollkornmehl
1 Würfel frische Hefe
1 EL Honig oder Zuckerrübensirup
4 EL Sonnenblumenöl
200 g Quark, abgetropft
1 TL Meersalz
1 EL Butter
4 Stängel Thymian
150 g Emmentaler, gerieben
100 g Röstzwiebeln
Mehl für die Form

Zubereitung:
Die beiden Mehlsorten in eine Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe hineinbröckeln und mit 4 EL lauwarmem Wasser, Honig oder Sirup und ein wenig Mehl verrühren. Zugedeckt etwa 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend mit 150 ml lauwarmem Wasser, Öl, Quark und dem Salz mit dem Knethaken 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt weitere 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Ofen auf 240°C Hydrobacken vorheizen. Solltest du keinen Dampfbackofen besitzen, solltest Du um eine schöne Kruste zu erlangen, eine feuerfeste mit Wasser gefüllte Form mit in den Ofen stellen.

Den Thymian abbrausen, trocken schütteln, abzupfen, mit den Röstzwiebeln und dem geriebenen Emmentaler zum Teig geben und nochmals kräftig durchkneten. Eine Kastenform mit Öl einpinseln und anschließend mit Mehl bestäuben.

Den Teig in die Form füllen und gleichmäßig verteilen. Anschließend die Oberfläche mehrmals mit der Scherenspitze einzwicken. Die Form in den Ofen stellen und den Teig 10 Minuten backen. Dann die Hitze auf 180°C reduzieren und etwa 45 Minuten backen, bis das Brot schön goldbraun aussieht.

Das Brot auf einen Rost stürzen, umdrehen und entweder auskühlen lassen. Am besten schmeckt es mir lauwarm mit gesalzener Butter und knusprigen Röstzwiebeln darauf.


Tipp: Anstelle des Emmentalers könnt ihr auch Bergkäse oder Parmesan verwenden.


Dieses köstliche Brot wird es bei uns noch öfters geben. Frisch schmeckt es natürlich am allerbesten. Aber in ein Tuch gewickelt im Brotkasten aufbewahrt kann man es locker noch einen Tag aufheben und aufgetoastet schmeckt es ebenfalls ziemlich lecker.


Alles Liebe, Eure MONI


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Dienstag, 20. September 2016

Hüttengenuss: Nuss Schmarrn mit Zwetschgensoße



Vor zwei Tagen las ich bei Instagram unter einem Foto "Es herbstelt!". "Ja, endlich!" schoss es mir durch den Kopf. Ich liebe den Herbst. Jedes Jahr vollziehe ich zu dieser Zeit gewisse Rituale. Wir schnitzen Kürbisse, machen Waldspaziergänge in Gummistiefeln und sammeln Pilze, die wir dann anhand eines Lexikons bestimmen.



In diesem Jahr steht auf alle Fälle auf dem Programm, Zunderschwämme zu finden, die wir anschließend trocknen und als Felsen für unsere Weihnachtsgrippe benutzen werden. Im ganzen Haus duftet es hin und wieder nach Lorbeer, Zimt und allerlei anderer Gewürze, die mir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Und auch mein heiß geliebter Kaiserschmarrn lässt da nicht lange auf sich warten. Ach, sieh an, da ist er ja auch schon. Aber in diesem Herbst kommt er nicht in klassischer Form daher sondern als Nussschmarrn mit Zwetschgensoße. Dieser betörende Duft... Wenn ihr das riechen könntet...



Nussschmarrn mit Zwetschgensoße

4 Personen

Zutaten für den Schmarrn:
5 EL Butter
4 Eier
60 g Dinkelmehl
60 g gemahlene Haselnüsse
50 g Walnüsse
50 g Cashewkerne
250 ml Milch
2 EL Zucker
1 Prise Salz
Puderzucker

Zutaten für die Soße:
250 g Zwetschgen, entkernt
100 ml Pflaumensaft
(optional roter Trauben-, Kirsch- oder Johannisbeersaft)
2 EL Zuckerrübensirup
2 Nelken
1 Prise gemahlener Ingwer (oder frischen)
1 Zimtstange
1-2 TL Speisestärke

Zubereitung:
Für die Soße: die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen (Achtung, auf Würmchen achten, denn sonst haben wir eine Fleischbeilage in der Soße, pfuipfui). In einem Topf die Pflaumen mit dem Zuckerrübensirup kurz aufköcheln.

Die Gewürze zugeben. Die Speisestärke mit dem Saft verrühren, zu den Pflauemen geben und mit geschlossenem Deckel etwa 5-8 Minuten ganz leicht köcheln lassen.

Die Pflaumen sollten nicht komplett auseinander fallen, sondern schön in Form bleiben.

Für den Schmarrn: Die Walnüsse und die Cashewkerne grob hacken. 2 EL Butter schmelzen lassen. Die Eier trennen. Mehl und Haselnüsse vermengen und mit einem Schneebesen die Milch unterziehen. Eigelbe, Butter 1 EL Zucker und die Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter den Teig ziehen.

1 EL Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen. Den Teig hineingeben und etwa 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze langsam bräunen. Anschließend wenden und nochmals 2-3 Minuten goldbraun backen.

Den Teig aus der Pfanne nehmen und mit einer Gabel in kleine Stücke reißen. In der Pfanne nochmals Butter erhitzen, Puderzucker daürber stäuben und karamellisieren lassen. Den Schmarrn in die Pfanne geben, Walnüsse und Cashewkerne hinzufügen und bräunen lassen.

Auf Tellern anrichten und dick mit Puderzucker bestäuben. Die Zwetschgensoße dazu reichen.


Gibt es ab sofort jede Woche!

Habt es schön, ihr Lieben! Eure MONI


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Sonntag, 18. September 2016

Tomaten Zucchini Salat mit Orangendressing


Hach, neulich flogen drei meiner Freundinnen auf einen kleinen internen Junggesellinnenabschied nach Mallorca. Und Klein Moni konnte leider aufgrund von Zwillingsalarm nicht mitfliegen. Wahrscheinlich war dies auch besser so. Denn anstatt mich am Strand von Malle vollaufen zu lassen und nachts bis in die Puppen zu feiern, hätte ich mich wahrscheinlich schlafen gelegt, um am nächsten Morgen bei Zeiten den nächstbesten Markt aufzusuchen und um die besten mallorquinischen Leckereien zu erhaschen. Da geht mein Bloggerherzchen mit mir durch.



So ist das meistens, wenn Ramönchen sich auf Reisen begibt. Ich denke da mal an meinen letzen Zillertalurlaub. Fast hätte ich den letzten Bissen Kaiserschmarrn eingepackt, nur um meine heimischen Mitmenschen einmal probieren zu lassen. Oder das saftige Steak vom Weiderind mit Kräuterbutter aus der Bruggerstube in Mayrhofen... ohnonomnomnomnom!


Aber meine liebe Freundin Meli, die Braut die sich bald traut, hat tatsächlich an mich gedacht und mir einen unglaublich leckeren und fruchtigen Orangenbalsamico mitgebracht. Und siehe da, was ich damit angestellt habe. Ein feines Tomatensalätchen kam dabei heraus, das sich auch für Gäste unheimlich gut eignet. Ein kleiner Salatteller als Vorspeise ist doch immer was gern gegessenes.


Tomaten Zucchini Salat mit Orangendressing

4 Personen

Zutaten:
4 große Tomaten
1 mittelgroße Zwiebel
1 gelbe Zucchini
1 Handvoll grüner eingelegte Oliven
Pfeffer, Salz
1 Bio-Orange
3 EL Olivenöl
2 EL Orangenbalsamico
1 EL Petersilie, frisch gerebelt
einige kleine Blättchen Basilikum

Zubereitung:
Die Tomaten und die gelbe Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe hobeln. Eine Handvoll grüner Oliven auf einem Sieb kurz abtropfen lassen und in Ringe schneiden.

Die Orange heiß abwaschen und feine Zesten abreiben.

Aus Orangenbalsamico, den Orangenzesten, Olivenöl, Petersilie, Pfeffer, Salz und Zucker mit einem Schneebesen ein Dressing herstellen. Das Gemüse auf Tellern anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Kleine Basilikumblättchen zupfen und darauf verteilen.



Zwischen all den Hüftgold-Posts muss auch einmal etwas Gesundes auf den Teller kommen, sonst denkt ihr womöglich noch, ich wöllte euch gemeine Fettpölsterchen aufschwatzen.

Habt einen schönen Sonntag. Wir machen es uns bei Regen auf der Couch gemütlich und schauen Hurra Hurra die Schule brennt. Das passt so super, da Junior vor Kurzem eingeschult wurde, hihi!

Eure MONI


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