Follow my blog with Bloglovin KochzereMoni: März 2015

Sonntag, 29. März 2015

Eierlikör Haselnuss Küchlein und der Palmenhase hat nen Schwips!

 
Leute, der Mini-Gourmet wird gleich völlig aufgeregt sein, wenn er heute morgen in die Küche kommt. Der Palmenhase hat hier sein Unwesen getrieben. Überall auf dem Boden liegen verstreute pastellfarbene Eierchen umher. Was ist denn hier passiert? Ist da etwa des Palmenhasen's Kipper umgekippt? Mein Sohnemann hat sich gestern ausgedacht, dass der Palmenhase ganz sicher mit einem alten Oldtimer Lanz Traktor und einem Kipper bei ihm vorfährt, um die vielen Leckereien abzuladen.
 
 
Nur die richtig gekochten Ostereier, ja die darf er behalten und auch den anderen Kindern schenken, weil Eier mag der kleine Herr überhaupt nicht. Er ist dann so freundlich und überlässt seinen Ostereieranteil den anderen Kindern und dafür könnte der Palmenhase ihm ja auch mehr Schokoeier bestenfalls Löffeleier, die im Hause Kochzeremoni sehr hoch im Kurs stehen, überbringen. JA! Und das meint er völlig ernst! Der Palmenhase hat sich dieses Jahr aber gedacht, mal nicht sooo viele Süßigkeiten zu bringen, denn er kommt ja auch noch zu den beiden Omas, dem Uropa und der Döti und bekanntermaßen hat der Palmenhase immer alles für den Mini-Gourmet dorthin gebracht.
 
 
Also neben einem Löffelei, einer Packung Lieblingschips und einigen minikleinen pastellfarbenen Schokoeieren hat er diesmal einen schneewittchenroten Apfel, zwei eigens vom Palmenhasen angesäte Karotten (und die schmecken garantiert besser, als die gekauften) und noch etwas für die Mama und den Papa dazu gelegt. Ups! Und dann hat sich der alte Schlingel doch tatsächlich eines meiner Küchlein stibitzt, als er heute Nacht durchs Haus geschlichen ist. Es war genau 23.25 Uhr beim Fernsehgucken: "Huch, da war doch was?" Das Nestchen ist noch nicht befüllt. Jetzt aber schnell. Nest befüllt, Spuren auf dem Boden verteilt und ohhhh, da stehen ja die Küchlein.... Mmmmh... Da konnte der Palmenhase nicht einfach so vorüber gehen.
 
 
Eierlikör-Haselnuss-Küchlein
 
1 Rührkuchen oder 12 kleine Küchlein
 
Zutaten:
250 g Margarine
250 Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eigelbe
100 g Schokostreusel
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Mandelstifte
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 kleine Tassen Eierlikör
6 Eiweiße
 
Zubereitung:
Margarine, Zucker und Vanillezucker rühren, bis ein cremiger Teig entsteht. Dann die Eigelbe einzeln dazugeben und jeweils 1 Minute unterrühren. Schokostreusel, Haselnüsse, Mandeln und Eierlikör dazugeben und weiterrühren. Dann das Mehl mit dem Backpulver mischen und auf niedriger Stufe unterrühren.
 
Zwischenzeitlich die Eiweiße steif schlagen und anschließend mit einem Lochrührlöffel vorsichtig unterheben. Eine Gugelhupfform mit flüssiger Butter einfetten und kurz in den Kühlschrank stellen.
Den Ofen auf 180°C vorheizen, Teig in die eingefettete Form füllen, glatt streichen und den Kuchen etwa 60 Minuten backen.
 
 
 
Das Rezept habe ich von meiner Schwiegermutter bekommen. Am besten schmeckt mir dieser Kuchen wenn er einen Tag durchgezogen hat und im kalten gelagert wurde. Durch den Eierlikör wird er richtig saftig. Ich habe ihn auch schon einmal zubereitet, als Kinder mitgegessen haben. Dann kannst du den Eierlikör super durch kalt angerührte Vanillesoße ersetzen. Schmeckt ebenfalls oberlecker!
 
Der Palmenhase bevorzugte auf jeden Fall die Eierlikörvariation und mit einem kleinen Schwips ließ es sich auch viel besser Nester befüllen.
 
 
Alles Liebe, Eure MONI

Samstag, 21. März 2015

SPRING SOULFOOD: Polnischer Rhabarberkuchen mit Pistazien und weißer Schokolade, OMG!


Die liebe Sia von Sia's Soulfood hat zu ihrem Bloggeburtstag geladen und sich ein super Blog-Event ausgedacht: Spring Soulfood! Da ich Sia's Blog unheimlich schön finde, dachte ich mir gleich mit meinem mit einem Rezept mitzumachen. Zum Thema Frühling fielen mir auf Anhieb eine ganze Menge Zutaten ein! Mein erster Gedanke galten Pistazien. Aber fruchtig muss es im Frühling auch sein, oder? Also Erdbeeren? Doch noch ein bissl zu früh... schmecken noch wässrig. Blaubeeren? Nö, auch noch nicht so mein Ding, genauso wie Himbeeren.
 
 
Also erst einmal in den Lieblingsladen und schauen, was es momentan schon so gibt. Während ich  durch die Obst- und Gemüseabteilung stiefelte, fielen mir urplötzlich Rhabarberstängelchen vor die Füße, die einer älteren Dame aus der Hand geglitten waren. Die Idee für meinen Osterkuchen war geboren. Ein Rhabarber-Pistazien-Kuchen, kreiiiiiisch! Das kann nur gut werden. Zuhause wühlte ich aus meinem alten Rezeptordner mein polnisches Rhabarberkuchenrezept hervor. Darauf stand: Ciasto z rabarbarem! Kann ich zwar nicht aussprechen, aber ich liebe ihn trotzdem. Meinen polnischen Rhabarberkuchen, weil er obersaftig daher kommt und obendrein noch kinderleicht zu machen ist.
 
 
 
Ausserdem hatte ich auch noch Lust auf weiße Schokolade und wollte meinem, ein bissl eingestaubten, Kuchen ein modernes Outfit verpassen. Also erst einmal geraspelte Schokolade in den Teig! Die Testesser hatten sich sowieso schnell gefunden, denn glücklicherweise wollte ich nachmittags sowieso meine goldigen Herrschaften (die Omma und den Oppa) besuchen und die beiden lieben Kuchen ohne viel Schnickes genauso wie ich. Das passte!
 
 
 
Polnischer Rhabarberkuchen
mit Pistazien und weißer Schokolade
 
12 Stücke
 
Zutaten:
200 g Margarine
190 g Zucker
4 Eier
1 Vanilleschote
200 g Mehl
1 EL Weinsteinbackpulver
1 TL Zimt
800 g Rhabarber
1 Handvoll Pistazien, gehackt
50 g weiße Schokolade
 
Zubereitung:
Den Backofen kannst du bereits auf 180°C Heißluft vorheizen und eine Springform oder andere flache Backform deiner Wahl mit flüssiger Butter einfetten, mit Mehl bestäuben und in den Kühlschrank stellen.
 
Die Margarine und den Zucker in einer Schüssel mit dem Schneebesen deiner Küchenmaschine schaumig rühren. Das Mark der Vanilleschote herauskratzen und unterrühren. (Die Vanilleschote hebe ich immer auf und lege sie zu Zucker, dann nimmt der Zucker nach einiger ein schönes Vanillaroma an.)
 
Den Rhabarber ungeschält in 1 cm lange Stücke schneiden und mit dem Zimt vermengen.
 
Die 4 Eier nach und nach unterrühren. Jedes Ei etwa 1 Minute lang. Nun die Schokolade fein raspeln.
 
Das Mehl mit dem Weinsteinbackpulver mischen und sieben und mit dem Lochrührlöffel vorsichtig unterheben. Etwa die Hälfte der Schokolade ebenfalls unterrühren.
 
Den Teig nun in die Form füllen, glatt streichen und den Rhabarber vollflächig darauf verteilen.
Eine Handvoll Pistazien darüber streuen.
 
Den Kuchen 35 Minuten backen und dann ein Backpapier oder Alufolie darüber legen, damit er nicht zu dunkel wird. Weitere 15-20 Minuten backen. Stäbchenprobe vor allem in der Mitte des Kuchens machen und je nachdem noch einige Minuten im Ofen lassen.
 
Vor dem Servieren weiße geraspelte Schokolade darüber streuen.
 
 
 
Beim Thema "Rhabarber schälen oder nicht schälen" scheiden sich ja die Geister, oder? Also ich bevorzuge die einfache und schnellere Variante. Rhabarber waschen, trockentupfen und mit Schale in Stücke schneiden. Und da der Kuchen ja ziemlich lange gebacken wird (45 Min.), wird die Schale auch weich und man spürt sie beim Essen absolut nicht. Bei einer kürzeren Backzeit würde ich mir dann doch die Arbeit machen und den Rhabarber schälen. Dann würde ich aber auch eine Sorte nehmen, die innen rosafarbig ist und nicht grün.
 

Und hier noch Sia's Banner zu ihrem Blogevent! Schaut euch ihren Blog unbedingt mal.
Ihr werdet dort super leckere Rezepte finden!



Ich wünsche Euch einen wunderbaren freien Samstag!

Eure MONI

Mittwoch, 18. März 2015

Ein Bergfrühling Omelette...

 
Wenn ich dieses leckere Omelette so betrachte steigt direkt Fernweh in mir auf. Ramönchen hoch droben auf der Alm... mit nach Bergkäse würzig duftendem Omelette, einem Zillertaler Radler vor sich stehen und einer Prise Bergluft! Ach mein heißgeliebtes Zillertal, ich vermisse Dich! Die wundervollen Berge! Und das Radler! Und die Almen! Und die Kuhglocken! Und das Harfenspiel im Stilluptal! Und die Seilbahnfahrten!
 
 

Da kommen mir die Tulpen gerade gelegen! Ihr leuchtendes Farbenspiel versprüht den Frühling in die ganze Wohnung! Hatschi! Und bringen auch gleich den Pollenschnupfen mit sich. Aber das nehme ich gerne in Kauf. Jedes Jahr aufs neue hole ich mir trotz Allergie die Tulpen ins Haus. Das muss einfach sein! Siehste, wäre ich jetzt im Zillertal würde mir das nicht passieren. Ich kann auch gar nicht sagen warum das so ist. Aber in den Bergen kann ich kilometerweit durch Berg, Wald und Tal wandern und habe nicht das geringste Anzeichen von Pollenallergie.





Bergfrühling-Omelette
 
eigentlich 2 Personen
 
Zutaten:
1 TL Butter
6 Eier, Gr. M
Pfeffer, Brotzeitsalz
40 g Bergkäse
 3 Cocktailtomaten
1 Lauchzwiebel
4 Scheiben italienische Salami

Zubereitung:
Den Bergkäse raspeln. Die Eier in eine Schüssel leicht schaumig aufschlagen. Mit Pfeffer und Brotzeitsalz gut abschmecken. Den Käse (bis auf eine Handvoll) dazugeben. In einer mittelgroßen Pfanne die Butter schmelzen.

Die Cocktailtomaten waschen, trockentupfen und halbieren. Die Lauchzwiebel in Ringe schneiden. Nun die Eier in die Pfanne geben und die Temperatur ein wenig herunterfahren. Das Omelette etwa 8 Minuten stocken lassen, bis es fast durch ist. Mit einem Pfannenwender vom Pfannenboden lösen.

Mit Salami und Cocktailtomaten belegen und weitere 5 Minuten stocken lassen. Den restlichen Käse darauf verteilen, schmelzen lassen, das Omelette nun zusammenklappen und mit den Lauchzwiebelringen garnieren.
 
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht jeder von euch Brotzeitsalz zu Hause haben wird. Ihr könnt es ganz einfach selbst herstellen und als Gewürzmischung für Salate, aufs Butterbrot, auf Radieschen oder auf Omelette verwenden. Die Zutaten sind Paprikapulver, grobes Salz, Zwiebelpulver, Pfeffer, gemahlene Senfkörner, Knoblauchpulver, gemahlener Kümmel, getrockneter Schnittlauch.
 


Ich liebe Tulpen genauso wie Ranunkeln, Hauptsache sie leuchten in den schönsten Farben.
 
 


Ich liebe Frühstück! Schön den Bauch vollhauen und dann ist man den Rest des Tages rundum satt. Und mit einem heißen dampfenden Kaffee kann überhaupt nichts mehr schief gehen. Heute habe ich noch eine kleine feine Auswahl an Frühstücksleckereien für euch zusammengestellt.
 
 
Eine schöne Woche ihr Lieben!!!
 
Eure MONI

Dienstag, 10. März 2015

Glückseligkeit zum Osterbrunch! Ein Rezept für buttriges Erdnuss Brioche

 
Kann man Glückseligkeit backen? Man kann! Ich beschreibe euch das mal eben. Zuckersüß in Förmchen gepackt kommt sie daher und zergeht im Mund. Diese Glückseligkeit erinnert an französisches Frühstück auf einem klitzekleinen Balkon mit nostalgischem Eisengeländer, bunten Ranunkeln, die vor dir auf dem Tisch stehen und nach Frühling schnuppern. Du blickst über die Straßen von Paris, staunst über den Eiffelturm, die Sonne strahlt dir ins Gesicht und ein starker Kaffeeduft steigt dir in die Nase. Dann beißt du zum ersten Mal in dein Brioche. Und Achtung! Jetzt! Genau jetzt... ist der Moment gekommen, in dem sich ein Gefühl von Glückseligkeit einstellt.
 


So stelle ich mir den ersten Morgen meines Traumurlaubs vor. Hach! Und so ähnlich begann der Morgen an dem ich Glückseligkeiten backte. Zwar ganz anders aber genauso schön. Mit meinem Lieblingslied im Radio begann ich irgendwann vor 6.25 Uhr meinen Teig zu kneten, den ich bereits am Abend zuvor zubereitet hatte. Ich stand in der Küche, schnüffelte Kaffeeduft und schaute aus dem Fenster. Ich konnte kaum glauben, dass die Sonne schon über Berg und Tal schien und die Welt in orange-rosa tauchte (deshalb passten meine Ranunkeln auch so super zu diesem Morgen)! Endlich Frühling! Die kleinen süßen Glückseligkeiten schob ich in den Ofen und nach nur wenigen Minuten breitete sich ihr Duft in der ganzen Küche aus. So lecker!
 
 
Und dann hörte ich meinen Minigourmet lautstark lachen. Und genau in diesem Augenblick stellte sich schon wieder Glückseligkeit ein. Weil ein Kinderlachen für mich das schönste Geräusch auf der Welt ist. Und dann verkündete ich lautstark aus der Küchentür heraus: Heute morgen gibt es Briohoooosch! Stolz wie Oskar, sage ich euch! Und was entgegnete es mir: Aber Mama, ich will nur eines von den Blogbrötchen wenn ganz dick Nutella drin ist!
 
Ein Glück war mir das schon vorher klar gewesen.
 
 
 
Erdnuss Brioche
 
10 Cupcake-Förmchen
 
Zutaten:
500 g Mehl
40 g Zucker
1 TL Meersalz
5 Eier, Gr. M
1/2 Würfel Hefe ( also 21 g)
250 g gute Butter, zimmerwarm
Mehl für die Arbeitsfläche

1 Glas Erdnussbutter
50 g geröstete gehackte Erdnüsse
1 Eigelb, 2 TL Milch

Zubereitung:
Das Mehl auf die Arbeitsplatte sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. 4 EL lauwarmes Wasser hineingeben und die Hefe hineinbröckeln. Mit ganz wenig Mehl mit einem Holzrührlöffel vermengen. Die Butter in Flocken dazugeben sowie das Salz und den Zucker. Die Eier ebenfalls in die Mitte geben und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Falls nötig noch ein bissl Wasser oder Mehl dazugeben.

Dann mit einem Tuch bedecken und etwa 25 Minuten gehen lassen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und wieder 25 Minuten gehen lassen. Den Teig in 10 Portionen teilen. Jede einzelne Portion in 4 Portionen teilen. Nun zu kleinen Kugeln formen und mit der flachen bemehlten Hand zu ca. einem halben Zentimeter starken Kreisen drücken.

Diese je mit einem halben Teelöffel Erdnussbutter bestreichen und beim vorderen Kreis je zur Hälfte überlappend aufeinanderlegen. Nun von der rechten Seite her aufrollen und mit den Rundungen nach oben in die Förmchen setzen (die Form erinnert an Rosen). Mit jeder der 10 Teigportionen so verfahren.

Die Brioches nochmals 30 Minuten gehen lassen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen, die Brioches damit bestreichen und mit gehackten gerösteten Erdnüssen bestreuen.

Im Ofen etwa 25-35 Minuten bei 190°C backen bis sie goldbraun sind.



Das war ein wahrer Genuss. Und ich freue mich schon,
wenn diese kleinen Köstlichkeiten an Ostern in den Bäuchen unserer Gäste verschwinden.
 
 
Hach und jetzt wird's auch noch poetisch. Ein bisschen Kultur darf ja auch mal sein, bei all dem Süßkram und Futter. Ich zeige euch heute mal mein absolutes Lieblingsgedicht. Ich habe es vor einigen Jahren entdeckt als ich die Einladungskarten zur Goldenen Hochzeit meiner Großeltern entworfen habe. Und die erste Strophe haben wir dann auch darauf geschrieben.
 
 



Das war mein Wort zum Dienstag!
 
Alles Liebe, Eure MONI

Freitag, 6. März 2015

Happy Easter! Osterhasen Biskuitrolle gefüllt mit Mandarinen-Quark

 
 
Oh yes! Ostern steht schon vor der Tür und im Garten hat der Osterhase beim Hoppeln bereits viele kleine pastellfarben verpackte Schokoladeneier verloren. Morgens sehen wir oftmals die kleinen Rauchwolken aus dem Wald aufsteigen. Daraufhin haben ich mich mit Junior auf den Weg in den Wald gemacht, um dem Osterhasen einen Besuch abzustatten. Genau dort an diesen Rauchstellen müssen wir nach ihm suchen hat er gesagt, denn dort kocht der Osterhase die Eier über dem Feuer. Leider wurden wir an diesem Tag nicht fündig, aber wir bleiben dran und halten euch über den Verbleib des Osterhasen auf dem Stand. Als kleinen Trost habe ich euch eine ganz süße Biskuitrolle mitgebracht. An Ostern wollen wir doch alle ordentlich schlemmen, denn Osterkalorien zählen ja bekanntlich nicht zu den bösen Kalorien *twinkle twinkle*! Also fangen wir gleich mal an!
 
 
Osterhasen Biskuitrolle
mit Mandarinen-Quark-Füllung
 
Zutaten für den Teig:
6 Eier, Gr. M
200 g Zucker
100 g Mehl
100 g Speisestärke
25 g Puddingpulver, Vanille
1 TL Backpulver
1 TL Kakao, ungesüßt
Lebensmittelfarbe, grün
Lebensmittelfarbe, orange
 
Für die Füllung:
250 g Magerquark
200 ml Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
3 EL Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 Dose Mandarinen, gut abgetropft
 
Zubereitung:
Zuerst das gewünschte Motiv auf ein Backpapier malen. Ich habe mir für das erste Mal ein ganz einfaches Osterhasenmotiv ausgesucht. Das Backpapier nun auf ein Blech legen, welches in die Gefriertruhe passt. Die Eier trennen und die Eiweiße richtig steif schlagen.
 
Zucker nach und nach einrieseln lassen und zu einer glänzenden Masse rühren. Die Eigelbe unterrühren. Mehl mit Speisestärke, Vanillepuddingpulver und Backpulver mischen und darüber sieben. Alles vorsichtig unterheben.
 
Für die Osterhasenmasse 3 EL Teig in eine Schüssel geben und den Kakao unterrühren (eventuell ganz wenig Lebensmittelfarbe in Orange dazugeben, dann entsteht ein wärmeres braun).

Nochmals 2 EL Teig abnehmen und mit der grünen Lebensmittelfarbe verrühren. Hier habe ich Lebensmittelgel von Wilton verwendet. Hiervon benötigt man weniger als eine halbe Messerspitze.
 
Nun den braunen Teig in eine Spritztülle mit ganz feinem Aufsatz füllen und die Hasen mit dem braunen Teig ausspritzen. Nun den grünen Teig als Wiese darunter spritzen. Das Blech für etwa 10 Minuten in die Gefriertruhe stellen und anfrieren lassen.
 
Anschließend die restliche Biskuitmasse  auf den angefrosteten Hasen vorsichtig verteilen und im vorgeheizten Backofen Umluft: 175 Grad etwa 20 Minuten backen.
 
Ein Küchenhandtuch auf dem Tisch ausbreiten und mit Zucker bestreuen. Nun den Biskuit daneben vorsichtig auf den Tisch stürzen und mit einer dünnen Platte mit dem Osterhasenmotiv nach unten auf das gezuckerte Tuch heben. Anschließend einrollen, jedoch aufpassen, dass die Rolle an den Rändern nicht reißt. Der Teig ist nun in dem Tuch eingeschlagen und soll genauso auskühlen.
 
Nun kann die Füllung zubereitet werden.
 
 
 
Für die Füllung die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillemark steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen. Den Quark und die abgetropften Mandarinen vorsichtig unterheben und die Biskuitrolle damit füllen.


Ich finde diese Biskuitrolle ist echt was für Gäste zum Ostersonntags-Kaffee.
Und das Motiv auf den Teig zu bekommen ist gar nicht schwer.

Die liebe Isabell von Küchenplausch hat mich eingeladen an ihrem Osterevent teilzunehmen. Da simmer doch gleich dabei! Also, wenn ihr viele Osterleckereien entdecken möchtet, dann folgt dem Button:



Alles Liebe und viel Spaß bei den Ostervorbereitungen!

Eure MONI

Mittwoch, 4. März 2015

Da steppt der Affe! (Pizza Monkey Bread)

 
 
Dass wir Hefeteig lieben ist ja kein Geheimnis, ob Zimtschnecken, Hefezopf mit Pflaumenmusfüllung oder Franzbrötchen, die wir bereits zum Frühstück verschlingen... Nun kommt aber zu unserem Hefeteig-Repertoire noch die deftige Version dazu. Monkey Bread das mich schwerstens an meine Lieblingspizza erinnert. Von außen sieht man es ihm gar nicht an, dass sich so herrliche Sachen darin verstecken. Gehackte Pizzatomaten mit Basilikum abgeschmeckt, edle Salami vom Metzger meines Vertrauens, Mozzarella und Zwiebeln. Es eignet sich prima dazu, Gäste zu bewirten, abends gemütlich auf der Couch, jeder nimmt sich einfach ein Stück vom großen "Kuchen". Dazu ein Bierchen für die Herren und die Damen der Schöpfung ein leckeres Rotweinchen. So lassen wir es uns gut gehen. Easy peasy schnell gemacht ist es sowieso und unglaublich lecker.
 
 
Jetzt schaut euch mal diese olle Backform an. Ich habe ja so geschimpft, dass diese Form nicht mehr nutzbar sei und und und. Doch ich konnte mein Gegenüber nicht überzeugen, dass die Form nur noch als Deko zum Fotografieren dienen könnte. Kurzerhand habe ich es wirklich selbst ausprobiert, ob es sich darin vielleicht doch noch backen lässt. Tja, ich muss sagen... diese Form ist leider geil. Die beste Form ever. Uralt, der Lack bröckelt bereits ab, aber es wäre dann doch wirklich viel zu schade, sich von ihr zu trennen. Und jetzt würde ich sie gerne selbst behalten. Mamaaaa!!!
 
 

Pizza Monkey Bread
 
1 Springform mit Rohrbodeneinsatz
 
Zutaten:
1/4 Liter Milch
1 Würfel frische Hefe (à 42 g)
500 g + etwas Mehl
1 EL Zucker
Salz
2 Eier Gr. M
175 g weiche + etwas Butter, zimmerwarm
1 Dose gehackte Pizzatomaten mit Basilikum
2 TL Oregano
Pfeffer, Salz aus der Mühle
1 Zwiebel
30 kleine Scheiben deiner Lieblingssalami
2 Kugeln Büffelmozzarella
100 g Gouda, geraspelt
etwas frisches Basilikum
 
Zubereitung:
Für den Teig die Milch ganz leicht erwärmen und die Hefe mit dem Zucker darin auflösen. Ich rühre aus Familientraditionsgründen immer mit einem Holzrührlöffel um. Aber nicht zu warm werden lassen, denn sonst sterben die Hefepilze ab und der Teig kann nicht mehr richtig aufgehen.
 
Nun die 500 g Mehl, 1 1/2 TL Salz und die beiden Eier in eine Rührschüssel geben, die Hefemilch dazu gießen und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. 175 g zimmerwarme Butter in Flöckchen dazugeben und so lange kneten bis sich der Teig zu einer Kugel formt. Das dauert bei meiner Küchenmaschine immer so 4 Minuten (als Richtung). Den Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
 
Die Zwiebel in Ringe hobeln und den Gouda raspeln (kannst Du auch geraspelt kaufen). Die Mozzarellakugeln in 30 Stücke schneiden.
 
Eine Springform mit einem Rohrbodeneinsatz mit der restlichen Butter gut einfetten, mit Mehl bestäuben und in den Kühlschrank stellen. Die gehackten Basilikum-Tomaten in eine Schüssel geben.
 
Den Teig nun ganz kurz zu einer langen Rolle verkneten und in 30 Teile schneiden.
 
Nun je zu einem Fladen ausrollen, mit 1 TL Tomaten bestreichen, eine Scheibe Salami darauf legen, 1-2 Zwiebelringe und ein Stückchen Mozzarella darauf verteilen und zu einer Kugel verschließen, in den Tomaten wenden und in der Springform dicht an dicht in der Springform anordnen. Nun wieder mit dem Tuch bedecken und 30 Minuten gehen lassen.
 
Den Ofen kannst du in der Zwischenzeit auf 180°C Heißluft vorheizen. Die Teigkugeln nun mit Oregano, Pfeffer und Salz würzen und im Ofen etwa 50 Minuten backen. Nach etwa einer halben Stunde kannst du das Monkey Bread mit Alufolie abdecken, damit es nicht zu dunkel wird.
 
Warm zu einem leckeren italienischen Salat genießen.
 
 
 
Das Urrezept habe ich in der Lecker Bakery gefunden. Das musste ich einfach ausprobieren. Ich habe es eben nach meinen Vorstellungen noch verändert und ich find's klasse!
 
 
Da steppt der Affe!
 
Alles Liebe, Eure MONI