Follow my blog with Bloglovin KochzereMoni: Dezember 2014

Sonntag, 28. Dezember 2014

Twelve o'clock Fingerfood für deine Silvesterparty + DIY Apfel-Kerzenhalter

 
Und schon bin ich wieder zurück. Nach meiner minikurzen Weihnachts-Bloggerpause möchte ich euch noch zwei leckere und einfach zuzubereitende Fingerfood-Vorspeisen vorstellen. Und auch im Rezeptekasten der Erdbeerlounge könnt ihr sie sehen sowie eine kleine Vorstellung meines Blogs. Hier findet ihr auch viele andere Rezepte von begeisterten Hobbyköchen.
 
 
Wenn wir Gäste zum Essen eingeladen haben, probiere ich immer gerne neue kleine Leckereien aus und dafür eignen sich Vorspeisenteller ganz besonders gut. Von der Größe her gerade genug, um den Appetit so richtig anzuheizen. Vor einiger Zeit entdeckte ich in Fulda das beste Pesto der Welt und zwar im Fusion Kitchen. Eigentlich wird das Pesto dort nicht verkauft sondern als kleine Aufmerksamkeit des Hauses vor dem Servieren des bestellten Essens serviert. Und diese kleine Vorspeise möchte ich euch nicht vorenthalten. Das Pesto für mein Rezept habe ich aber im Fusion Kitchen gekauft... nachdem ich einen zuckersüßen Hundeblick aufgesetzt und "bitte bitte" gesagt habe, füllte mir der liebe Herr Verkäufer ein 200 g großes Döschen ab. Ich habe aber auch mein eigens erprobtes Pestorezept für euch, falls ihr es lieber selbst zubereiten möchtet.
 
 
Pestobaguette mit Balsamico-Himbeere
 
Für 12 Personen
 
Zutaten:
 1 Ciabatta (12 Scheiben)
12 Himbeeren, frisch

Für das Pesto:
50 g Petersilie
100 g Basilikum
3 Knoblauchzehen
80 g Pinienkerne
80 g Mandelblättchen
130 g Parmesan, gerieben
300 ml Öl, Olivenöl
Pfeffer , Salz

Zubereitung:
Das Petersilie und das Basilikum waschen und trockenschütteln. Alle Zutaten mit einem Zauberstab pürieren. Anschließend mit einem Mörser zu einer Paste verarbeiten. 100 ml des Olivenöls langsam dazu gießen, bis eine glatte Masse entsteht. Nach und nach gegebenenfalls noch das restliche Öl dazu gießen. Kalt stellen.

 Das Ciabatta in Scheiben schneiden und auf Tellern anrichten. Nun die gewünschte Menge des Pestos daraufgeben und je eine Himbeere mit der Öffnung nach oben darauf setzen. In jede Himbeere je einen Tropfen Balsamico geben.
 
 
Zum ersten Mal habe ich geräucherte Entenbrust gekauft und unsere Gäste waren unheimlich begeistert von den kleinen Häppchen. Man bekommt ja auch nicht alle Tage so einen Leckerbissen zum Genießen... Und zusammen mit der Frischkäsepraline gab es ein riesen Geschmacksspektakel im Mund. Nach 0 Uhr kommt dann schon wieder der kleine Hunger angeschlichen und dann passt es prima, wenn man solche kleinen Happen auf die Hand anbieten kann.
 
 
Geräucherte Entenbrust mit Frischkäsepraline
 
für 12 Personen
 
Zutaten:
12 Bio-Orangenscheiben
200 g Frischkäse
Pfeffer und Salz
Schnittlauch
12 Scheiben geräucherte Entenbrust
12 Zahnstocher

Zubereitung:
Die Bio-Orangen heiß abwaschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden. Den Schnittlauch ebenfalls waschen, trocken schütteln und mit einer Schere in kleine Ringe schneiden. Den Frischkäse mit Pfeffer und Salz würzen, gut verrühren und daraus kleine Frischkäsebällchen formen. Diese dann in den Schnittlauchringen wälzen und kalt stellen. Das kannst du auch schon einen Tag vorher zubereiten.  Für Kurzentschlossene gibt es die Frischkäsebällchen auch im Kühlregal fertig zu kaufen.

Für die Spießchen je eine Scheibe der geräucherten Entenbrust mit einer Frischkäsepraline auf einer Orangenscheibe anrichten und mit einem Zahnstocher fixieren.
 
 
 
Die süßen Kerzenständer habe ich mal bei Pinterest entdeckt. Einfach Äpfel bis zur Hälfte mit einem Apfelausstecher entkernen und dann je eine Kerze darin fixieren. Außen herum mit Moos verkleiden und nach Lust und Laune dekorieren. Die Kerzenständer halten etwa 1-2 Wochen, wenn sie nicht gerade direkt in der Nähe des Ofens aufgestellt werden. Wir haben das getestet, indem wir zwei Stück auf die Fensterbank und zwei Stück in der Nähe des Ofens aufgestellt haben.
 
 
 
Danke an meine lieben Leser. Ohne euch wäre das Bloggen für mich nur halb so spaßig. Ich hoffe, ihr zieht mit mir in ein neues wunderbar leckeres Jahr 2015... und ich wünsche Euch allen nur das Beste.
 
Eure MONI


Dienstag, 23. Dezember 2014

Knuspern unterm Weihnachtsbaum 2.0 - Bratapfel-Grießbreimischung, Trinkschokolade am Stiel + Orangen-Marshmallows (Alles monimade!)


Hallöchen! Heute geht es weiter mit meinen PAMK-Leckereien zum Thema "Knuspern unterm Weihnachtsbaum". Wie ich euch gestern schon erzählt habe, habe ich das Thema leicht verfehlt, da meine Leckereien wohl eher auf der Zunge zergehen als dass sie knuspern. Das liegt zum einen auch daran, dass ich dieses Jahr wirklich nur eine einzige Plätzchensorte gebacken habe und das waren meine Kirsch-Kullerchen. Der Plätzchenamor hat mich dieses Jahr wohl vergessen... Dafür hatte ich viel mehr Lust auf andere Naschereien.
 
Am Freitag begaben sich dann drei Leckereien auf die Reise ins Mindener Land zu der lieben Ela. Und während ich eine heiße Zartbitter-Zimt-Trinkschokolade mit hausgemachten Marshmallows genieße wmöchte ich euch noch meine letzten drei Rezepte vorstellen, bevor ich mich in eine klitzekleine Bloggerpause verabschiede.
 
 

Zartbitter-Zimt-Trinkschokolade am Stiel
 
etwa 15 Stück
 
Zutaten:
250 ml Schlagsahne
2 Zimtstangen
400 g Zartbitterschokolade
 
Zubereitung:
Die Zimtstangen in die Sahne geben und leicht erhitzen. Etwa 30 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit kleine Plastikschnapsgläser im Kühlschrank vorkühlen.
 
Die Sahne nochmals erhitzen, die Zimtstangen entfernen und die gehackte Schokolade unter Rühren darin auflösen. In die vorgekühlten Gläschen füllen und je einen Strohhalm oder ein Holzlöffelchen hineinstecken, außen herum mit Mini-Marshmallows und Nonpareilles verzieren und kalt stellen. Die kleinen Trinkschokoladen aus den Bechern lösen und hübsch verpacken.
 
Dann nur noch in heißer Milch auflösen und mit Marshmallows oder Sahne genießen.
 
 
 
Ja schau mal her, es gibt Marshmallows mit Orangenaroma und dass in Glückspilzform mit Goldstaub. Und bei jedem Glückspilz darf sich der Genießer was für's nächste Jahr wünschen. So hat mir das der kleine Wichtel erzählt. Also hab' ich gleich mal 'ne riesen Ladung zubereitet. Wir haben im Hause KochzereMoni nämlich viiiele Wünsche, vor allem der kleine Mini-Gourmet. Aber die werden ja hoffentlich morgen alle vom Christkind erfüllt, dann bleiben die Wünsche der Glückspilze für Herrn Alexander und mich, höhö.
 
 
 
 
Orangen-Marshmallows
(Rezept von Daniela Klein)
 
1 Backblech
 
Zutaten:
1 EL Sonnenblumenöl
2 EL Speisestärke
275 g + 2 EL Puderzucker
150 ml Wasser
4 Tropfen Orangenaroma
2 Päckchen gemahlene Gelatine
 
Zutaten:
Ein Backblech mit Frischhaltefolie auskleiden und die Folie mit Sonnenblumenöl einfetten. 2 EL Puderzucker und 2 EL Speisestärke in einer kleinen Schüssel vermengen und die Hälfte dann auf die Folie sieben, damit die Marshmallowmasse nicht anhängt.
 
275 g Puderzucker in eine große Rührschüssel füllen, dann Wasser und Gelatine in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen, bis sich die Gelatine vollständig gelöst hat.
Die heiße Gelatinemischung und das Orangenaroma (du kannst auch ein anderes Aroma verwenden) zum Puderzucker geben. Jetzt kannst du auch nach Belieben Lebensmittelfarbe dazu geben. (z.B. von Wilton)
 
Mit dem Handrührgerät erst einmal auf niedrigster Stufe rühren und dann auf der höchsten Stufe und 6-8 Minuten rühren, bis die Masse dicker und weiß wird.
 
Die Marshmallowmasse auf das Backblech gießen und mit einem Teigschaber glatt streichen. Das Backblech etwa 3-4 Stunden an einen kühlen Ort stellen. Die restliche Stärkemischung auf die Masse sieben und mit einem Ausstecher in Pilzform ausstechen. Die Ränder der Schneeflocken noch mit der Stärke-Puderzucker-Mischung bestreuen.
 
Ich habe die Pilze noch mit goldener Lebensmittelfarbe (z.B. von Wilton) gestäubt.
Zur Aufbewahrung luftdicht verpacken, damit sie nicht austrocknen.
 
Die Marshmallows eignen sich hervorragend um in heißer Schokolade zu schwimmen.
 
 
Wisst ihr was? Der feine Herr Alexander hat mir einfach alle Wünsche weggegessen. Das geht doch so nicht!
 
 
 
 Wer von euch mag denn Grießbrei genauso gerne wie ich? Zu Weihnachten finde ich ihn mit getrockneten Apfelringen, Cranberries und vielen Gewürzen ganz besonders lecker. Also Moni's Lieblings-Weihnachts-Grießbrei-Mischung ins Glas, fest verschließen, hübsch verpacken und ab damit ins PAMK-Päckchen.
 
 
Bratapfel-Griessbrei-Mischung im Glas
 
1 Glas oder Flasche à 250 ml
für 3 Personen
 
Zutaten:
140 g Grieß
1 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Ingwer
1 Prise Kardamom
1 gute Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker
1 Handvoll getrocknete Cranberries
1 Handvoll getrocknete Apfelringe
Noch hinzufügen:
1150 ml Milch
20 g Butter
1 Ei, Gr. M
Zimtzucker
 
Zubereitung:
Die Milch in einen Topf füllen und mit der Butter aufkochen. Vom Herd nehmen und alle Zutaten der Mischung einrühren. Die Apfelringe eventuell etwas klein schneiden. Etwa 8 Minuten quellen lassen. Zwischendurch immer einmal wieder umrühren.
 
Das Ei trennen. Das Eigelb verquirlen und unter den Grieß rühren. Das Eiweiß steif schlagen und mit dem Schneebesen unterheben und aufkochen. So lange rühren bis es blubbert. Fertig! Wer es gerne süßer mag, kann sich noch etwas Zimtzucker darüber streuen. Fertig zum Genießen!
 

So ihr Lieben, ich wünsche Euch ein wundervolles Weihnachtsfest und verabschiede mich in eine kleine Bloggerpause... Bis demnächst!
 
Eure MONI

Montag, 22. Dezember 2014

Knuspern unterm Weihnachtsbaum - Vollkornbrot mit Goldstaub, Birne Helene als Brotaufstrich und Müsli-Knusperkrokant (Halleluja!)

 
Endlich! "POST AUS MEINER KÜCHE" ist zurück! Ich habe mich wie wild gefreut, als ich gelesen habe, dass die drei lieben Bloggerinnen Jeanny, Clara und Rike endlich wieder, diesmal zusammen mit AEG, eine neue Runde PAMK ins Leben gerufen haben. Thema: Knuspern unterm Weihnachtsbaum. Yippieyippieyeah! Trotz Zeitmangels habe ich mich angemeldet, das musste einfach sein. Denn ich habe durch PAMK schon zwei nette Menschen kennengelernt und liebe es anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Prompt bekam ich von AEG auch schon meine Tauschpartnerin Ela zugelost. Für sie habe ich einige Leckereien zubereitet.
 
 
Aber irgendwie knuspern eigentlich nur zwei davon... Ramönchen, Thema verfehlt. Von wegen knuspern... ich würde es eher als ein "Zergehen unterem Weihnachtsbaum" bezeichnen. Aber die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt. Für Ela gab es Orangen-Marshmallow-Glückspilze, eine Bratapfel-Grießbreimischung im Glas, Zartbitter-Zimt-Trinkschokolade am Stiel, ein Birne Helene-Brotaufstrich im Glas mit Müsli-Knusperkrokant und ein vergoldetes Weihnachts-Vollkornbrot. Give it to me Baby, aha aha! Ist das nicht genial? Und ich verrate euch mal was... jedes dieser kleinen feinen Küchengeschenke ist im Handumdrehen noch schnell am Morgen des 24. Dezembers herzustellen. Also perfekt als Last-Minute-Küchengeschenk geeignet. Gut, alle an einem Tag zu schaffen, wäre eine Herausforderung und wir wollen doch keinen Weihnachtsstress mehr.
 
Heute zeige ich euch den ersten Teil meines PAMK-Pakets an Ela.
 
 
Weihnachts-Vollkornbrot mit Goldstaub
 
für 2 kleine Brote in der 16-18er Springform
 
Zutaten:
80 g Walnüsse
400 g Weizenvollkornmehl
120 g Dinkelmehl Type 630
100 g Roggenvollkornmehl
2 TL Salz
50 g gemahlener Mohn
1 Handvoll Kürbiskerne
1 Würfel Hefe (à 42 g)
400-500 ml Wasser
2 EL Walnussessig (z.B. von Hengstenberg)
goldenes Lebensmittelpuder
 
Zubereitung:
Die Hefe in 400 ml lauwarmem Wasser auflösen. Alle anderen Zutaten in eine Rührschüssel füllen, das lauwarme Hefewasser und 2 EL Walnussessig oder normalen Weißweinessig dazugeben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Keine Angst, der Teig ist ziemlich weich. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
 
Den Teig nochmals kräftig mit der Küchenmaschine durchkneten. Eine kleine Springform mit Butter einfetten, die Hälfte des Teiges hineinfüllen und abgedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Springform hineinstellen und nach 10 Minuten die Oberfläche des Teiges kreuzweise einschneiden.
 
Dann kannst du die Temperatur auf 180°C reduzieren und das Brot nochmals etwa 20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen anders backt. Das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen. Währenddessen das zweite Brot backen, aber die Form nochmals einfetten und den Ofen wieder auf 220°C stellen.
 
Mit essbarem Goldpuder bestäuben.
 

Birne Helene als Brotaufstrich
 
Für die Birne Helene benötigst du zuerst einmal einen Schokoladenaufstrich und dafür brauchst du die folgenden Zutaten für zwei Gläser à 200 ml.
 
Schokoladenaufstrich
 
Für die Schokocreme:
400 g Zartbitterschokolade
350 ml Schlagsahne
1 TL Zimt
 
Zubereitung der Schokocreme:
Die Zartbitterschokolade in kleine Stücke hacken. In der Zwischenzeit die Schlagsahne mit dem Zimt in einem Topf erhitzen und dann die Schokolade hineingeben und unter Rühren schmelzen lassen.
In die vorbereiteten (kochend heiß ausgespülten) Gläser füllen und auskühlen lassen. Dann in den Kühlschrank stellen und vollständig aushärten lassen. Da die Gläser nicht steril sind, sollte die Schokolade auf jeden Fall im Kühlschrank aufbewahrt und zügig gefuttert werden. Ist aber kein Problem, weil es so lecker schmeckt.
 
 
 
Birne-Vanille-Marmelade
 
Zutaten:
1 kg reife Birnen
1 kg Gelierzucker 2:1
1 TL Zimt
1 Päckchen Zitronensäure
Saft einer Zitrone
Mark 1 Vanilleschote
 
Zubereitung der Marmelade:
Die Birnen schälen und vom Kerngehäuse befreien. In groben Stücken in einen Topf geben und pürieren. Zimt, Zitronensäure und -saft sowie das Mark der Vanilleschote dazugeben und pürieren. Nun den Gelierzucker dazugeben und aufkochen. Sobald es brodelt beginnt die reine Kochzeit von 4 Minuten.
 
Die Marmelade in die beiden Gläser auf die Schokoladencreme geben bis kurz unter den Gläserrand und sofort verschließen. Die restliche Marmelade in weitere kochend heiß ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen. Für etwa 20 Minuten auf den Kopf stellen und dann erst umdrehen. Wer möchte kann gerne eine Zimtstange mit hineingeben oder eine halbe Vanilleschote. Die Gläser rein mit Marmelade für etwa 20 Minuten auf den Kopf stellen. Alle Gläser auskühlen lassen.
 
 
Knusper-Müslikrokant
 
Zutaten:
150 g Zucker
50 g Walnüsse
50 g Kürbiskerne
2 Handvoll Müslimischung (ohne Fruchtstücke)
 
Zubereitung des Krokants:
Zucker, grob gehackte Walnüsse und Müslimischung in einer Pfanne erhitzen, bis der Zucker flüssig wird. Dann auf einem Backpapier verteilen und abkühlen lassen. Anschließend in einen Gefrierbeutel füllen und zerkleinern. In Tütchen abfüllen und an den Marmeladengläsern befestigen.
 
Den Birne Helene-Brotaufstrich auf das frisch gebackene Brot streichen und Knusper-Müslikrokant darüber streuen. Das ist ein wahrer Genuss an einem wundervollen kerzenerhellten Weihnachtsmorgen. Göttlich!
 
Liebe Ela, ich hoffe du hast es dir genauso gut schmecken lassen wie ich mir. Mein Glas ist schon leer (hab ich ganz alleine geschafft, hihi).
 

Und jetzt bin ich selig vor lauter Süßem...
 
Eure MONI
 

Samstag, 13. Dezember 2014

Let it snow Kirsch-Kullerchen

 
Let it snow, let it snow, let it snow oder lieber Driving home for Christmas, yeah... ach ich mag sie alle. Jedes Jahr packe ich meine Weihnachts-CD mit uralten Weihnachtsoldies aus und dann backe ich Plätzchen und lasse mich berauschen, knete Teige, rolle Kugeln, schmelze Schokolade und trinke heißen Kinderpunsch mit Junior.


Dieses Jahr wollten wir unbedingt einmal wieder Plätzchen mit Marmeladenfüllung haben... so wie die von den Uromas. Da fällt mir ein Tag ein, der schon ein paar Jahre zurückliegt. Oma steht in der Küche und der komplette Küchentisch liegt in akuraten Abständen (als wären sie ausgemessen) voll mit Spitzbubenober- und unterteilen und es roch herrlich nach warmer Marmelade. Meine Oma meinte damals sie hätte schon alle gezählt "so an die 300 Stück". Kaum zu glauben mit über 75 Jahren, oder? Plus noch die dazukommenden gefühlten 400 Anisplätzchen, die an Macarons erinnerten und aussahen als wären sie geklont. Eine Meisterin im Backen! Da muss ich noch einige Jahre üben, denn die gelassene Routine habe ich mir noch nicht angeeignet. Da hab' ich ja noch fast 40 Jahre Zeit. Also nur keinen Stress...


Mein erster Anisplätzchenversuch scheiterte kläglich, denn nicht ein einziges ging hoch und sie waren allesamt steinhart. Der zweite Versuch steht seit langer Zeit aus, aber ich traue mich einfach nicht mehr. Und nun kommen wir mal zu meinen Kirsch-Kullerchen. Die sind nämlich oberlecker geworden, so dass ich sie euch auf keinen Fall vorenthalten möchte:

 
Kirsch-Kullerchen
 
40 Stück
 
Zutaten:
140 g Butter
70 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
200 g Mehl
1 Glas Sauerkirschmarmelade
(ohne Stückchen)
 
Zubereitung:
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz hellcremig aufschlagen und dann die Eigelbe unterrühren. Das Mehl kurz unterkneten und in Folie einwickeln. 60 Minuten kalt stellen.
 
Ofen auf 180°C vorheizen. Den Teig zu 3 cm breiten Kugeln formen und mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. In die Mitte mit einem leicht bemehlten Kochläffelstiel eine Mulde hineindrücken oder -drehen. Bitte aufpassen, dass die Teigkugeln nicht brechen.
 
Nun Marmelade erhitzen und mit einer Spritztülle oder einem abgeschnittenen Plastiktütchen in die Mulden spritzen.
 
Im Ofen etwa 15-18 Minuten backen, herausnehmen und auskühlen lassen.
 
Und für Schokaholics gibt es sie auch mit einer Schoko-Honig-Ganache. Dazu formt ihr die Kullerchen genau so wie oben beschrieben, aber backt sie ohne Füllung. Diese kommt dann erst nach dem Auskühlen in die vorgesehenen Mulden. Für die Ganache müsst ihr einfach 180 g Zartbitterschokolade, 4 EL Sahne, 1 EL flüssigen Honig und 30 g Butter über einem Wasserbad bei mäßiger Hitze schmelzen und verrühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht.
 
 
Letzte Woche habe ich Junior die Geschichte vom Schlaraffenland erzählt. Bei uns muss man sich da erst einmal durch einen riesengroßen Grießbreiberg essen, um hinein zu gelangen. Und jetzt stellt euch mal vor es würde dort Kirsch-Kullerchen regnen... das wäre doch mal fein!
 
Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Eure MONI

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Candle-Light-Dinner mit MY DAYS - Mein exklusiver Geschenketipp zu Weihnachten!

 
Habt ihr denn schon alle Geschenke für eure Lieben zusammen? Meinereiner ist ja der typische Geschenkekaufenverschieber. Ach, das können wir doch nächste Woche noch machen und dann wieder übernächste Woche und schwuppdiwupp haben wir den 24. Dezember und wenn er dann glücklicherweise auf einen Werktag fällt, rennt Ramönchen morgens wie wild los um noch Geschenke zu besorgen. Kennt ihr das? Und dann ärgere ich mich in der Warteschlange vor der Kasse stehend über unzählige Männer, die wieder einmal auf den letzten Drücker hübsche Accessoires oder schlechtestenfalls Topflappen für ihre lieben Damen kaufen, als wäre es der letzte Tag vor der großen Apokalypse. Okay, ohne Geschenk wäre es der letzte Tag vor der Apokalypse! Hups, ach so ich bin ja auch so eine. Ach, trotzdem!
  
 
Heute stelle ich euch mein ultimatives exklusives Weihnachtsgeschenk vor, welches Herr Alexander sozusagen als Vorweihnachtsgeschenk von mir bekommen hat, obwohl wir uns ja nichts schenken ;o). Da wir an Weihnachten familytechnisch ausgebucht sein werden haben wir es einfach schon vorher eingelöst.
 
Ein Candle-Light-Dinner von MY DAYS.
 
 
 
Wir haben uns für ein Restaurant in unserer Nähe entschieden. Die "Fasanerie" auf Schloss Fasanerie in Eichenzell, welches auch unter dem Namen Schloss Adolphseck bekannt ist. Es war ein wunderschöner lustiger Abend mit Herrn Alexander in stilvollem Ambiente. Ich habe am Abend sowie am nächsten Morgen bei einem schönen Spaziergang einige Fotos für euch gemacht, damit ihr mal einen Eindruck vom Schloss, vom Restaurant und davon bekommt, was MY DAYS eigentlich alles Tolles anbietet.

 
Zur Auswahl für das Candle-Light-Dinner standen zum einen ein 3-Gänge-Überraschungsmenü (mit Angabe von Unverträglichkeiten oder NoGo's) und zum anderen ein 8-Gang-Menü mit kleinen Köstlichkeiten aus der Speisekarte. Wir haben uns für die 8 Leckereien entschieden und wurden wahrlich belohnt. Vor allem die Kürbissuppe vom Hokkaido kann ich euch wärmstens empfehlen sowie das Zanderfilet auf Meerrettichsoße - ein Genuss! Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend. Wir haben gespeist wie einst die Fürsten. Einziges Manko... es war ein bissl kalt, da anscheinend die Heizung ausgefallen war. Aber mit einem fruchtigen Kokosnusstee wurde mir dann wieder ganz warm ums Herz.
 
 
 
Es lohnt sich auf jeden Fall auch ein bisschen früher zu kommen und einen Spaziergang durch den Schlosspark zu machen, der wie ein Gemälde vor dem Schloss liegt.
 
 
 
 
 
Die Anfahrt erfolgt über eine Allee direkt zum Schlossparkplatz.
Das macht schon ganz schön was her.
 
 
Auch der Vorgang zum Buchen bei MY DAYS war kein Problem. Einfach Gutschein bestellen und dann kannst du ihn dir schicken lassen oder wenn es wirklich ganz knapp sein sollte, also etwa 5 Minuten bevor das Christkind kommt, dann kannst du ihn auch selbst ausdrucken. Sogar mit Faltanleitung ;o), yeah!
 
Tausend Dank an MY DAYS für dieses kulinarische Erlebnis.
 
Alles Liebe und habt ein schönes Candlelight-Dinner!
Eure MONI 
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 7. Dezember 2014

Holla-hi jubi jubi di, hahaha! Punsch für alle!

 
 
Kennt ihr ihn auch? Den alljährlichen herrlichen Weihnachtsmarktgeruch? Es duftet nach Zimt, nach Lebkuchen, Zuckerwatte, Karamell und ganz wichtig nach Punsch! Und was wäre denn eine Adventszeit ohne den obligatorischen Weihnachtsmarktbesuch mit Kind & Kegel und einer heißen Tasse würzigen Punschs? Mit leichtem Schwips verlässt Ramönchen dann den Weihnachtsmarkt und freut sich schon wie wild auf die Couch mit dicken Wollsocken und good old Heinz, der uns mit schwingender singender Stimme verkündet: Immer wenn ich traurig bin, trink ich nochn Korn, und wenn ich dann noch traurig bin, trink ich nochn Korn und wenn ich DANN noch traurig bin,... Holla-hi, jubi jubi di, ha ha ha, Holla-hi jubi jubi di, ha ha ha, la la la...
 
 
Das gehört bei uns einfach dazu und ich lache mich jedes Jahr wieder kringelig über dieses überaus doofe aber grandiose Lied von Heinz Erhard. So und jetzt gibt's nochn Punsch meine Damen und Herren! Nicht dass wir noch traurig werden... Und zwar in Form von Küssen, nämlich Punsch-Küsschen aus Baiser. Die schmecken echt lecker und sind für jeden Baiserliebhaber genau das richtige Geschenk aus der Küche.
 

 
Punsch-Kisses
 
für 40 Stück
 
Zutaten:
4 Eiweiße
1 Prise Salz
200 g Zucker
1 EL roten Balsamico (Himbeer, Brombeer oder Granatapfel)
3 TL roten Saft oder Rotwein
1-2 Msp. rote Lebensmittelfarbe (je nach Farbintensivität)
1 Beutelchen Punsch-Fix
Nonpareilles
Puderzuckerglasur, ganz wenig
 
Zubereitung:
Die Eiweiße mit dem Salz zu Eischnee schlagen. Den Zucker und die gemahlenen Nelken langsam einrieseln lassen. Die Lebensmittelfarbe in dem Saft verrühren und mit dem Punsch-Fix zusammen zu dem Eischnee geben. So lange rühren, bis eine glänzende Masse entsteht.
 
Die Masse dann in einen Spritzbeutel geben und auf ein mir Backpapier belegtes Backblech spritzen. Je nach gewünschter Form. Vor dem Servieren oder Verschenken mir Puderzucker bestäuben (oder lieber weglassen, sonst Zuckerschock).
 
 
 
Ich hatte mal Lust auf Tannenbäumchen und Buchstaben. Man kann aus dem Baiser ja so wunderbare Figuren spritzen und ich hatte eine Menge Spaß dabei. Die Nonpareilles habe ich mit ein wenig Puderzuckerglasur angeklebt. Aber erst nach dem Backen, gell ;o)
 
 
 
 
So ihr Lieben, viel Spaß auf eurem Weihnachtsmarkt und denkt immer dran...
Holla-hi, jubi jubi di, ha ha ha...
 
Eure MONI