Follow my blog with Bloglovin KochzereMoni: Dezember 2013

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Popcorn-Zimt-Cookies


Ein Kinomittag ohne Popcorn? – Undenkbar! Und deswegen lümmelt sich die Moni mit Kind & Kegel heute nachmittag auf die Couch und dann wird aber sowas von geknuspert. Zusammen mit Kris Kringel aus dem Film "Santa Clause" und dem wundervollen geschmückten Kaufhaus-Tannenbaum. Herrlich mit Popcorn & Zimt! Knusper knusper... du, wenn ich jetzt nicht aufhöre, dann sind die bis heute mittag aber aufgeknuspert. Uiuiui, den Ärger möchte ich mir lieber mal ersparen. Also hier kommt das Rezept:


Popcorn-Zimt-Cookies

für ca. 15 Stück

Zutaten:
125 g Butter, Zimmertemperatur
80 ml Ahornsirup
140 g Weizenmehl
40 g Dinkel-Vollkornmehl
1 Ei
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1 Handvoll Schokotröpfchen
1 Handvoll Popcorn (mit Zimtgeschmack)

Zubereitung:
Mehl, Salz und Zimt in einer kleinen Schale mit einem Esslöffel leicht vermengen. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Butter und Ahornsirup mit dem Mixer einige Minuten gut verrühren, bis die Masse hell und fluffig ist. Das Ei unterrühren. Und jetzt die Mehl-Zimt Mischung in die Butter sieben und auf niedrigster Stufe nur so lange verrühren, bis alles eingearbeitet ist.

Popcorn in Stücke zupfen und mit den Schokotröpfchen ganz kurz in den Teig einarbeiten.

Je einen halben Esslöffel Teig nehmen und mit Abstand nebeneinander auf ein Backblech mit Backpapier geben. Für ca. 12-15 Minuten backen, danach auf einem Gitterrost auskühlen lassen, bis sie fest genug sind.

Das Dinkel-Vollkornmehl muss nicht unbedingt sein, meines war nur aufgebraucht. Stattdessen also 180 g Weizenmehl nehmen.


Diese Cookies sind von der Konsistenz her schön mürbe und knackig und werden ganz sicher beim nächsten Kindergeburtstag gebacken. Einfach nur LECKER! Ich wünsche euch noch frohe Weihnachten und schöne Tage bis zum Jahr 2014! Ich werde mich erst einmal in eine kreative Schaffenspause begeben und ihr werdet erst nächstes Jahr wieder von mir hören.

Lasst es krachen, Eure KochzereMONI

Dienstag, 24. Dezember 2013

Last Minute-Küchengeschenk: Cranberry-Kirsch-Marmelade


Da haben wir es wieder! Jahrein, jahraus gibt es doch immer wieder dieselbe Spezies Mensch, die auf den allerletzten Drücker, nämlich genau um 12.01 Uhr völlig ausser Atem in einem Laden ankommen und noch dringend ein Weihnachtsgeschenk benötigen und noch keine Ahnung haben, was sie kaufen sollen. Weil.... wir wissen ja nicht schon ein Jahr vorher, dass Weihnachten immer näher rückt. Okay, ich schließe mich da nicht aus. Ist mir auch schon passiert... und ich habe Mitleid mit dieser Spezies, die oftmals dem männlichen Geschlecht angehört! Oder nicht?
 


Ich kann euch Männern nur sagen: Kocht Marmelade! Da stehen Frauen doch irgendwie drauf.
Also, solltest du lieber KochzereMONI-Blog-Leser ein Anhänger dieser Spezies sein, dann habe ich ein echt schönes Geschenk für dich, mit dem du das Herz deiner Nachbarin, Mitbewohnerin, Schwester oder Omma (heidewitzka!) im Sturm erobern wirst:
 

Cranberry-Kirsch-Marmelade

Zutaten:
1 Pack TK-Sauerkirschen ungesüßt
250 g frische Cranberries
1,5 Liter Kirschsaft, gesüßt
6 cl Amaretto
1 Päckchen Zitronensäure
500 g Dr. Oetker Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
Einen großen Topf bereitstellen. Kirschsaft mit den Cranberries hineingeben und köcheln, bis die Cranberries platzen. Pürieren und anschließen durch ein Haarsieb geben. Wieder in den Topf füllen und nun die Kirschen und die Zitronensäure dazugeben. Den Gelierzucker hineingeben und nach Packungsanleitung verarbeiten. Zum Schluss den Amaretto hineingeben.

Eine Gelierprobe machen. In der Zwischenzeit heiß ausgepülte Gläschen bereitstellen und die Marmelade abfüllen. Fest verschließen und für einige Zeit auf den Kopf stellen.


Ich hätte da noch ein paar superschöne hausgemachte Geschenkideen für euch:



Alles Liebe und ein wunderbar glitzerndes Weihnachtsfest wünsche ich Euch!

Eure KochzereMONI

Samstag, 21. Dezember 2013

Der Bienenstich mit der Extraportion Vanille



Diesen Bienenstich habe ich für einen ganz besonderen Menschen gebacken zu seinem 88. Geburtstag... für meinen Opa. ...weil er ihn sooo gerne ist. Und manchmal muss man einfach mal wegschauen, wenn es den „Zucker“ in die Höhe treibt. Manchmal muss man einfach mal genießen. Und ich habe gar kein schlechtes Gewissen, dass ich ihn gebacken habe, denn wenn ich seinen Gesichtsausdruck sehe, beim genießen des ersten Bienenstichstückes... dann bin ich einfach nur glücklich und mitglücklich.

Was ist denn Glück überhaupt? Eine Weltreise machen, viel Geld oder ein schickes Auto zu besitzen? Manchmal sind es doch einfach die kleinen alltäglichen Dinge im Leben, die einem mehr geben, als alles Geld der Welt. Zum Beispiel ein Stück Bienenstich mit einer heißen Tasse frisch gebrühtem aromatisch duftendem Kaffee an einem kalten Wintertag. Oder ein freundliches Lächeln oder eine Umarmung. Gerade vor Weihnachten denke ich viel darüber nach, was Glück denn eigentlich bedeutet und warum es nicht immer anhalten kann... Weil wir es sonst nicht zu schätzen wüssten.


Bienenstich

für 1 Backblech

Zutaten für 1x Grundrezept "Best Hefeteig in town"
200 ml Milch
1 Würfel Hefe (42 g)
500 g Mehl + etwas Mehl
50 g Zucker
1 gute Prise Salz
1 Ei (Gr. M)
50 g weiche gute Butter

Belag:
150 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
3 EL Honig
4-6 EL Milch
200 g gehackte oder gehobelte Mandeln

Füllung:
2 Päckchen Puddingpulver Bourbonvanille
Mark einer halben Vanilleschote
850 ml Milch
150 g Puderzucker
250 g Butter


Zubereitung:
 Die Milch sollte lauwarm erhitzt werden. Ist sie zu heiß, sterben die Hefepilze ab und der Teig kann nicht richtig hochgehen. Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen. 500 g Mehl, Zucker, Salz und das Ei in eine Rührschüssel geben. Hefemilch hinzufügen und mit dem Knethaken unterrühren.

Butter in Flöckchen unterkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Formt er sich zur Kugel, ca. 3 Minuten weiterkneten. Da Hefeteig empfindlich auf Zugluft reagiert, musst du ihn unbedingt mit einem trockenen Handtuch zudecken und an einem warmen Ort unter 50°C ca. 40 Minuten gehen lassen. Bis er sich verdoppelt hat.

Den gegangenen Teig auf etwas Mehl weiterverarbeiten.

Für den Belag Butter mit Zucker, Vanillin-Zucker, Honig und Milch unter Rühren langsam erhitzen, kurz aufkochen lassen und die Mandeln unterrühren. Die Masse abkühlen lassen, dabei ab und zu umrühren.


Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, aus der Schüssel nehmen, auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und auf dem Blech ausrollen. Den Belag gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und den Teig nochmals so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Das Backblech in den Backofen schieben.

Bei 190°C etwa 15 Minuten backen.Den Teig abkühlen lassen.

Das erkaltete Gebäck senkrecht halbieren und jede Hälfte einmal waagerecht durchschneiden.

Die Füllung sollte bereits einen Tag vorher zubereitet werden: Aus Puddingpulver, Milch und Zucker nach Packungsanleitung, aber mit 850 ml Milch, einen Pudding zubereiten. Die Creme kalt stellen, dabei gelegentlich durchrühren. Pudding und Butter für die Füllung rechtzeitig auf Zimmertemperatur bringen. Butter und Puderzucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes hellcremig rühren. Den Pudding esslöffelweise unterrühren.

Das Gebäck damit füllen und kalt stellen.


Vielleicht backt ihr auch mal für euren Opa einen Bienenstich?

Alles Liebe und viel Glück, Eure KochzereMONI

Freitag, 20. Dezember 2013

Santa, Baby! Es gibt Gewürzmuffins mit Schokoflöckchen und Candy-Split

Bei KochzereMONI wird es immer süßer. Cookies, Torten, Schnecken und nun auch noch Zuckerstangen (die Reinkarnation von Karies & Co.) machen es sich auf meinem Blog bequem. Zuckerleckereien haben die Macht an sich gerissen, denn ICH LIEBE WEIHNACHTEN und das gehört für mich einfach dazu! Aber nach meiner Lieblingsjahreszeit gibt es auch wieder ganz herzhafte Seelentröster. Versprochen ist versprochen! 

 
Also geht es heute weiter mit kleinen Köstlichkeiten aus Teig, Schokolade und Gewürzen. Mein Lieblings-Gewürzkuchenteig in Muffinförmchen verpackt mit rot-weißen Zuckerstangen-Splittern in Kirschgeschmack.
Mmmmh... noch eins bitte!

 
Gewürzmuffins
mit Schokoflöckchen + Candy-Split

ca. 15 Stück

Zutaten:
125 g weiche Butter
300 g Zucker
4 Eigelbe / Eiweiße
300 g Mehl
100 g abgezogene gemahlene Mandeln
1 P. Backpulver
2 TL Zimt
1 Msp. gemahlene Nelken
1 Msp. Kardamom
1 Msp. Muskat
220 ml Milch
125 g geriebene Schokolade

Zubereitung:
Die Butter und den Zucker in einer großen Schüssel schaumig schlagen. Die Eier trennen. Das Eiweiß in eine separate Schüssel geben, steif schlagen und kalt stellen. Die Eigelbe einzeln in die Butter-Zucker-Masse einrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen (Zimt, Kardamom, Nelken, Muskat) gut vermengen und sieben. Anschließend abwechselnd mit der Milch und den Mandeln unterrühren. Die steif geschlagenen Eiweiße und die geriebene Schokolade unterheben.

Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen, glatt streichen und ca. 60 Min. bei 175°C backen. Auskühlen lassen und nun mit geschmolzener Schokolade und Candy-Splits dekorieren.


Ich wünsche Euch wie immer alles Liebe und vor allem einen schönen 4. Advent!

Eure KochzereMONI

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Schwedische Schokohaferkekse - God Jul



Da wird KNUT aber große Augen machen! Zunächst erst einmal ran an die Kekse! Schokoladenhaferkekse. Schwedische. Schatz, da müssen wir jetzt nicht mehr extra ins IKEA hinfahren wegen der Kekse. Ach doch, wegen der Vanillekerzen. Jahr um Jahr fahren wir etliche Kilometer ins nächstgelegene IKEA um nachher festzustellen, dass wir in einer gefühlten kilometerlangen Schlange vor der IKEA-Kasse stehen und ausschließlich Vanilleduftkerzen in unserem Einkaufswagen haben. Aber wir lieben diese IKEA-Tage! Mit HotDogs, Haferkeksen und Knäckebröd.


Heute habe ich ein feines Rezept aus dem LECKER Magazin Ausgabe Dezember, welches ich testen durfte, für euch. Die Kekse schmecken genau wie die IKEA-Haferkekse. Und für alle die keine Lust haben, extra loszutigern und welche zu kaufen, die machen sie jetzt einfach selbst!


Schwedische Schokohaferkekse

für ca. 22 Stück

Zutaten:
100 g Butter
120 g blütenzarte Haferflocken
75 g Mehl
180 g Zucker
2 Eier
350 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
Butter schmelzen und abkühlen lassen. Haferflocken, Mehl, Zucker, Eier und Buttern mit den Schneebesen des Rührgeräts verrühren. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.

Den Ofen vorheizen auf 150°C Umluft. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und auf jedes Backblech ca. 9 teelöffelgroße Teighäufchen geben und zu flachen Kreisen drücken. Nacheinander im heißen Ofen ca. 10 Minuten backen. Herausnehmen, ca. 5 Minuten abkühlen lassen und samt Backpapier vom Backblech ziehen. Auskühlen lassen. Aus dem übrigen Teig weitere Kekse ebenso backen und auskühlen lassen.

Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen, dann die Hälfte der Kekse mit je 1 EL Kuvertüre bestreichen. Restliche Kekse daraufsetzen und leicht andrücken. Keksränder durch die Kuvertüre ziehen und trocknen lassen. Mit Nonpareilles verzieren.


Die Nonpareilles habe ich in der Brandnooz-Box geschickt bekommen, die ich bei Marylicious gewonnen habe. Ich finde sie sehr schön, vor allem weil man damit auch mal etwas für Jungs machen kann. Das Masking Tape, welches ich für die Geschenktüten verwendet habe, habe ich bei Tchibo gekauft.

Einen schönen Tag wünsche ich Euch! Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Montag, 16. Dezember 2013

Cashew-Karamell-Shortbread - Gib' mir mehr davon!

 
Heute möchte ich euch meine neueste grandiose Geschmacksexplosion vorstellen. Schmelziges Karamell vereint mit gesalzenen Cashewkernen auf Shortbread! WOW! Ich sage euch, das muss man probiert haben. Ich bin hin & weg! 

Psssst, übrigens: Ich habe dieses Rezept bei HEIMGOURMET eingereicht. Dort gibt es ein tolles Gewinnspiel zum Thema Weihnachtsgebäck und natürlich könnt ihr gerne für mein Rezept voten! Auch auf Facebook gibt es dort jeden Tag tolle Rezepte zu sehen. Schaut doch mal vorbei! Heimgourmet auf Facebook.


Cashew-Karamell-Shortbread
 in Anlehnung an ein Rezept von Living at home

Zutaten für ca. 40 Stück:
170 g Butter
260 g Zucker
1 Eigelb (Kl. M)
180 g Mehl
150 ml Sahne
150 g Honig
400 g Erdnüsse (geröstet, gesalzen )
alternativ: Cashewkerne (selbst rösten und salzen)
Pergamentpapier

Zubereitung:
Für den Teig 150 g Butter, 60 g Zucker und Eigelb mit den Knethaken des Handrührers verkneten. Das Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kühl stellen.

Den Backofen auf 190 Grad (Umluft 170 Grad) vorheizen. Eine rechteckige Back- oder Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) mit Backpapier auslegen, sodass das Papier über den Formenrand reicht. Den Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (20 x 30 cm) ausrollen, die Form damit auslegen. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen, dann auf der 2. Schiene von unten 9-11 Minuten backen. Danach herausnehmen und kurz auf dem Blech abkühlen lassen.

Die restliche Butter, Zucker, Sahne und Honig in einem Topf mischen, aufkochen und 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Die Cashewkerne in die Karamellmasse rühren und den Topf vom Herd ziehen. Den heißen Nusskaramell auf dem Mürbeteig glatt verstreichen. Das Ganze weitere 12-15 Minuten bei gleicher Temperatur backen. Danach herausnehmen und in der Form abkühlen lassen.

Die Karamellteigplatte vom Backformrand lösen (eventuell mit einem Messer), mithilfe des Backpapiers aus der Form heben. Über Nacht fest werden lassen. Die Platte mit einem schweren Messer in 2,5 x 6 cm lange Stangen schneiden. Mit mehreren Lagen Pergament- oder Backpapier in Dosen einschichten. So kleben die Stangen nicht zusammen und sind ca. 4 Wochen haltbar.


Das tollste an diesen kleinen Barren ist, dass der Karamell nicht hart wird. Er behält genau die schmelzige Konsistenz, die man beim hineinbeißen erwartet! Einfach lecker!

Übrigens, der hübschen Tischläufer ist von der Marke Spiegelburg. Eine meiner neuen Errungenschaften nach meinem letzten Stadtbummel.

Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Dienstag, 10. Dezember 2013

Weihnachtsschmaus No 2 - Feldsalat mit Speckaprikosen und Mirabellen-Walnuss-Vinaigrette


Heute habe ich ein ganz besonders feines Salätchen für euch. Einen (auch) so genannten Rapunzel-Salat. Diese Bezeichnung lässt sich auf das Märchen von Rapunzel zurückführen, denn Rapunzels Mama hatte während der Schwangerschaft unheimlich Gelüste auf Rapunzeln aus dem Garten der bösen Zauberin. Und sie stiftete ihren Mann an, ihr doch nachts heimlich welche aus dem Garten zu pflücken. Doch die Zauberin erwischte ihn eines Abends und verlangte für die Rapunzeln sein Kind, damit sie es großziehen kann. Haben Märchen nicht immer etwas grausames an sich?


 Feldsalat mit Speckaprikosen und
Mirabellen-Walnuss-Vinaigrette

für 4 Personen

Zutaten:
1 Pack Feldsalat
1 TL Butter, die gute
1 Pack Frühstücks-Bacon
ca. 10 Softaprikosen
1 kleine rote Zwiebel
1 Handvoll Walnüsse
Pfeffer, Salz
Petersilie
Mirabellen-Essig (Kühne)
2-3 EL Rapsöl
4 Toastscheiben

Zubereitung:
Die Aprikosen mit je einer Scheibe Bacon umwickeln und in einer Pfanne mit etwas Butter goldbraun braten. Mit Pfeffer und Salz würzen. Anschließend aus Toastbrot Sterne ausstechen und mit Knoblauch einreiben. Diese dann von beiden Seiten in der Pfanne goldbraun braten.

 Den Feldsalat belesen und in kaltem Wasser waschen, anschließend trockenschleudern. Aus Essig, Öl, Kräutern, Pfeffer und Salz eine Vinaigrette herstellen. Am besten mit einem Schneebesen verrühren, bis es leicht schäumt. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und dazugeben. Das ganze dann in schönen Schalen anrichten und die Toaststerne dazureichen.


Also wäre der Salat nach meinen ehemaligen Gelüsten benannt worden, würde er nun Grillwürstchen-von-der-Kaiserwiesen-Salat heißen. Ein Glück! Wie war das denn bei euch? Senfgurken mit Nutella, der übliche Klassiker oder lieber Rollmops mit Honig? Da habe ich ja schon die dollsten Dinge gehört. Ich frage mal kurz meine Freundin welche Gelüste ihr denn so vorschweben?

Völlige Abschweifung vom Thema… also Rapunzelsalat. Rapunzelsalat mit Speckaprikosen an einer fruchtigen Mirabellen-Vinaigrette, das hört sich doch wirklich grandios an und schmeckt auch so. Bei meinen Streifzügen durch die Feinschmeckerregale fand ich den Mirabellenessig, eine Special-Edition von Kühne. Ganz fruchtiger Essig und verdammt lecker. Kann ich nur weiterempfehlen.

Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Sonntag, 8. Dezember 2013

Tiramisu-WinterWunderTorte Lightversion

Rockin` around the Christmas tree, have a happy holiday.
Everyone's dancing merrily, in the new old fashion way!

La la la la la la,.... Mein Weihnachts-Ohrwurm 2013!


Heute habe ich eine ganz besonders leckere Torte für euch. Anlässlich des 36. Geburtstages eines gewissen Herren, der Kaffee über alles liebt, habe ich diese Torte gebacken. In einer Lightversion, denn bei all den Plätzchennaschorgien, Weihnachtsschmausen und Glühweinparties muss es ja nicht noch eine fette Mascarpone-Torte geben. Also Frischkäse her! Und ich muss ehrlich sagen, dass es dem bekannten Tiramisugeschmack in nichts nachsteht. Aber überzeugt euch doch selbst! Ausserdem ist die Torte ein echtes Kinderspiel auch für die unerfahrenen Tortenbäcker unter euch. Das große Cremeschmieren ohne Schlieren, vor dem ich jahrelang Angst hatte, entfällt hier, weil es wird ja Kakao darübergesiebt. Tamtam!


Tiramisu-WinterWunderTorte

Für den Teig:
6 Eier, getrennt
200 g Zucker
100 g Mehl
100 g Speisestärke
für dunklen Teig:
25 g Kakaopulver oder
alternativ für hellen Teig:
25 g Puddingpulver, Vanille
1 TL Backpulver

Für die Füllung und Verzierung:
250 ml Espresso
6 cl Amaretto
500 g Frischkäse
2 Becher Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Eier
50 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker

Kakao, ungesüßt
Puderzucker
Raspeln aus Zartbitterschokolade


Zubereitung:
Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen und zu einer glänzenden Masse rühren. Nun die Eigelbe unterrühren und Mehl mit Speisestärke, Kakao oder Vanillepuddingpulver und Backpulver mischen und darüber sieben. Alles vorsichtig mit einem Lochrührlöffel unterheben.

Eine Backform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 Grad, Umluft: 175 Grad, Gasherd: Stufe 3) ungefähr 30 Minuten backen. Aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Die Creme zubereiten: Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Den Frischkäse mit Zucker, Vanillezucker und den Eiern verrühren und die Sahne unterheben. Kurz kalt stellen. Den Boden zweimal waagerecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Teil des Espresso-Amaretto-Gemischs beträufeln. Mit der Tortencreme bestreichen und den zweiten Boden darauflegen. Diesen wiederum mit Espresso-Amaretto-Gemisch beträufeln und mit Tortencreme bestreichen. Den letzen Teignoden darauflegen und rumdherum mit der Creme bestreichen.

Mit Schokoraspeln bestreuen und Kakao oder Puderzucker darübersieben. Die Verzierung ist jedem selbst überlassen. Ich habe aus geschmolzener Schokolade Tannenbäume auf ein Backpapier gespritzt. Als sie fest waren, habe ich die Bäume um die Torte gestellt. Das sah herrlich winterlich aus!


Ich wünsche euch einen wunderbaren 2. Advent und alles Liebe!

Eure KochzereMONI

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Nikolaus, freu' dich schon! Es gibt Bratapfel-Cookies!

 In unserer Küche ist der Plätzchen-Backwahn ausgebrochen. Nur noch eine Sorte fehlt und dann haben wir es geschafft! Junior ist fleißig am ausrollen, ausstechen und verzieren. So ein Schatz! Ich liebe den Anblick, wenn er mit schokoladenverschmiertem Mund Plätzchenteig ausrollt. Wir hören "Jingle Bells" und trinken warmen Elm's Bio-Kinderpunsch. Heute duftet es herrlich nach gemahlenen Zimt- und Nelkenblüten. Wisst ihr was, ich spendiere euch eine Runde Bratapfel-Cookies!


Während des Backens ist mir heute ein Gedicht eingefallen, welches ich aus meiner Kindheit kenne. Und mein Junior fand es auf Anhieb super. Vor allem den letzten Satz... Er ist auch felsenfest der Meinung, dass er das ganze Jahr über lieb war und nur andere auf die Hosen geklopf bekommen.

Knecht Ruprecht

Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp - stapp, stipp - stapp und huckepack -
Knecht Ruprecht ist's mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin'
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss' fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.



Bratapfel-Cookies

für ca. 30 Stück

2 St. rotschalige Äpfel (z. B. Elstar)
1 EL Butter für die Äpfel

Für den Teig:
100 g Butter
150 g brauner Zucker
1 großes Ei (Größe M)
150 g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Zimt
2 TL gemahlene Gewürznelken
1 Päckchen Vanillezucker
Puderzucker

Zubereitung:
Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Äpfel würfeln, in 1 EL Butter ca. 2 Minuten anbraten. Abkühlen lassen. Einen kleinen Topf auf die warme Herdplatte stellen, 100 g Butter darin zerlassen. Zucker einrühren und schmelzen. Ofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen.

Ei schaumig schlagen, Butter-Zucker-Gemisch unterrühren. Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken und Vanillezucker mischen, nach und nach zufügen. Angebratene Äpfel unterheben. Teig in walnussgroßen Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Die Cookies im vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Haltbarkeit: 1-2 Wochen.


Einen schönen Nikolausabend wünsche ich Euch!

Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Dienstag, 3. Dezember 2013

Weihnachtsschmaus No 1 - Schweinefilet mit Cashew-Honig-Füllung und Knusperkartoffeln + LECKER-Rezension


Hallo ihr Lieben! Heute gibt es meine erste Rezension! Ich bin ganz aus dem Häuschen, denn es handelt sich um ein Magazin aus meinem Lieblings-Magazin-Repertoire! Die LECKER!


Vor einigen Wochen schrieb mich LECKER an, ob ich nicht Interesse hätte, ihr Magazin zu testen. Und JA natürlich schrie es aus mir heraus! Vor etwa zwei Wochen fand ich in meinem Briefkasten dann die ersehnte Dezember-Ausgabe des LECKER-Magazins. Ich bin schon lange großer Fan dieses Koch- und Backmagazins. Tolle vielseitige Rezepte, die vom Schwierigkeitsgrad her von einfach bis anspruchsvoll reichen, teilweise mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen findet man darin. Mir gefällt vor allem die Aufgliederung in einzelne Themenbereiche sehr gut. Da hätten wir in dieser Ausgabe z. B. Rezepte „Für jeden Tag“, „Kochschule“ auf 8 Seiten, den Bereich „Soulfood“, welcher unter anderem vegetarische und asiatische Rezepte beinhaltet und Hensslers schnelle Nummer, die ich persönlich echt cool finde. Es kommt also jedermann auf seinen Geschmack.
 

 Weiterhin gibt es zwei Seiten mit Dekoideen für Haus, Garten und Tisch zu bestaunen.


Doch bereits das Titelbild lässt bei mir große Gelüste aufkommen. Einige Rezepte habe ich mir auf meine To-do-Liste geschrieben. Dazu gehören z.B. Cheesecake-Törtchen mit Punschkirschen, Kartoffel-Birnen-Auflauf mit Speck, Tomaten-Basilikum-Semmelknödel (lecker lecker), Haferkekse und Malzbierbraten mit Wintergemüse vom Blech.


Am meisten reizte mich allerdings das Rezept „Schweinefilet mit Honig-Walnuss-Füllung“. Kurzerhand abgewandelt in Cashew-Honig-Füllung, ein echter Traum von einem Filet. Gerade richtig für den Weihnachtsschmaus mit Kind & Kegel. Und die Backkartoffeln als Beilage dazu waren einfach nur oberLECKER. In dieser Variante kannte ich sie noch nicht und auch meine Familie war völlig begeistert davon. Zu bemängeln gibt es daher von meiner Seite aus nichts. Die Ausgabe ist vom Format her ja etwas kleiner gestaltet und kostet auch dementsprechend weniger als A4-Magazine. Das Preis-/Leistungsverhältnis passt! Fazit: I love it!


Schweinefilet mit Cashew-Honig-Füllung 
im Baconmantel mit Knusperkartoffeln

für 8 Personen

Zutaten:
100 g Cashewnüsse (oder Walnüsse)
Rosmarin
4 EL Öl
50 g flüssiger Honig
Pfeffer, Salz, Zucker
1 Stange Porree
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 kleine Zucchini
2 Karotten
2 Äpfel
2 Schweinefilets
10 Scheiben Bacon
800 g Kartoffeln
75 ml Balsamico-Essig
2 EL Butter
1 EL Semmelbrösel
2 EL Butterschmalz
Küchengarn

Zubereitung:
Nüsse grob hacken. Rosmarin waschen, trockentupfen und die Nadeln abzupfen. Nüsse und Hälfte Rosmarinnadeln in 1 EL Öl anrösten. Vom Herd nehmen und Honig einrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen, abkühlen lassen.

Porree in dünne Ringe schneiden und waschen. Paprika, Zucchini und Karotten ebenfalls waschen und schneiden. Die Äpfel waschen, entkernen und viertel. Gemüse mit restlichem Rosmarin, 2 EL Öl und Pfeffer und Salz mischen.

Die Filets waschen und trockentupfen und mit einem scharfen Messer der Länge nach etwas tiefer als bis zur Mitte einschneiden. Filets aufklappen, die Nussmischung darauf verteilen, zuklappen und mit Bacon umwicklen. Mit Küchengarn festbinden.

 
Kartoffeln schälen, waschen und halbieren oder je nach Größe vierteln. In Salzwasser etwa 20 Minuten kochen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Filets von allen Seiten goldbraun braten. Dann herausnehmen und auf eine Fettpfanne legen. Den Gemüsemix drumherum verteilen und im heißen Ofen 40-45 Minuten bei 175°C  braten.

Bratensatz in der Pfanne mit 400 ml Wasser und dem Balsamicoessig ablöschen, aufkochen und 8-10 Minuten einköcheln. Mit Pfeffer, Salz und 1 Prise Zucker abschmecken, ans Gemüse gießen.



Kartoffeln abgießen, Butter und Semmelbrösel zufügen. Mit geschlossenem Deckel kurz und kräftig durchschwenken. Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln von allen Seiten rundherum goldbraun braten. Alles anrichten und den Sud dazu reichen.



Das ist doch mal ein leckeres Weihnachtsessen, mmmh!

Alles Liebe, Eure KochzereMONI