Follow my blog with Bloglovin KochzereMoni: September 2013

Montag, 23. September 2013

Apfeltartelettes mit Brie und karamellisierten Walnüssen

Leben wie Gott in Frankreich! Das stelle ich mir ungefähr so vor: Moni sitzt am Ufääär der Seine,
eine gute Flasch Bordeaux, knusprig Baguette und als Dessert Apfeltarte avec Brie et karamellisierte Walnüsse. Ja, das Leben ist schön! Nur leider war ich noch nie an der Seine, nur einmal im Elsass, und damals hatte ich noch keine Ahnung von meinen kulinarischen Vorlieben, wobei ich dort ja genau richtig gewesen wäre... Nun ja, damals zählte bei uns nur eines: Hauptsache ein Mc Donalds ist in der Nähe.


Aber in Frankreich, da ging alles los. Als ich vom Schüleraustausch kam, hatte ich zum ersten Mal das Bedürfnis etwas selbst kochen oder backen zu wollen. Da war ich etwa 14 Jahre alt. Und ich machte meine ersten Crepes in einer Pfanne und dann immer und immer wieder. Mit Zimt & Zucker, Nutella und Apfelmus. Stapelweise nahm ich Crepes mit in unseren umgebauten Bauwagen zu meiner Clique... Aber heute gibt es keine Crepes, sondern Tartelettes.


Apfeltarte mit Brie und karamellisierten Walnüssen

Für 4 Tartelettes

Für den Teig:
175 g Mehl
85 g gesalzene Butter (kalt)
35 g Zucker, 1 Ei
Fett und Mehl (zum Bearbeiten)

oder 1 Pack TK-Blätterteig

Für den Belag:
20 g Walnusskerne
50 g Zucker
650 g Äpfel (Boskop oder Cox Orange)
1 Vanilleschote
100 g Schlagsahne
1 Ei
Puderzucker (zum Bestäuben)

Für den Walnuss-Brie:
300 g Brie (oder Camembert)
75 g Zucker
1 TL Butter
50 g Schlagsahne
50 g Walnusskerne

 Für den Teig: Alle Zutaten zunächst mit dem Knethaken und anschließend mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In Folie gewickelt für 30 Minuten kühl stellen. Eine Tarteform (Ø 24 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig auf wenig Mehl rund ausrollen und die Form damit auslegen, dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Den Teigboden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Oder aber du nimmst einfach eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal.

Für den Belag: Die Walnüsse grob hacken. Walnüsse und 1 EL Zucker auf den Teigboden streuen. Die Form kalt stellen. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher herausstechen. Äpfel in dünne Scheiben schneiden und möglichst gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Die Apfeltarte im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen.

Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen. Die Sahne, das Ei, den restlichen Zucker und das ausgekratzte Vanillemark verrühren. Diese Mischung nach 30 Minuten über die Äpfel gießen und weitere 15-20 Minuten fertigbacken. Die Apfeltarte abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Für den Walnuss-Brie: Den Brie oder Camembert auf eine Platte geben. Den Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. Butter und Sahne dazugeben (Vorsicht, es dampft und spritzt!) und unter Rühren so lange kochen lassen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Walnüsse dazugeben und unter Rühren kurz bräunen. Den heißen flüssigen Karamell sofort auf den Brie gießen und fest werden lassen (dauert 5-10 Minuten). Am selben Tag noch servieren, weil der Karamell sonst wieder weich wird.



Ich wünsche euch eine schöne Woche und alles Liebe, Eure KochzereMONI

Freitag, 20. September 2013

Gyros-Toasties!


Also wenn die Sonne uns jetzt im Stich lässt, dann bringe jetzt ich ein bisschen Sonne ins Gemüt!

Darf‘s ein kleiner Gyros-Burger auf die Hand sein? Also wenn ich wieder einmal unerwartet Gäste bekomme, dann gibt es Gyros-Toasties, weil... schmecken richtig lecker! Zum anbeißen! Aber nicht, dass jetzt morgen früh um halb sieben sämtliche Gyros-Toasties-Haben-Woller vor der Türe stehen.


Gyros-Toasties
ein Rezept von Kochen & Genießen

für 4 Personen

 800 g Gyros fertig gewürzt
1 Gemüsezwiebel
2 EL Öl
4 Weizen-Toasties
100 g Creme fraiche
50 g Naturjoghurt
1 EL frisch gehacktes Petersilie
1 EL frisch gehackter Schnittlauch
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
einige Blätter vom Kopf- oder Eisbergsalat
3 mittelgroße Tomaten
1/2 Salatgurke

Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel in Ringe schneiden und die Hälfte davon im heißen Öl anbraten. 
Nun das Gyros dazugeben und ebenfalls kräftig darin anbraten und immermal wenden. 
Anschließend das Fleisch warm halten.

Die Toasties halbieren und goldbraun toasten. Creme fraiche mit Joghurt und kleingehackten Kräutern,
dem gepressten Knoblauch verrühren und mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Tomaten und die Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Salat waschen und trockentupfen.

Toasties mit den restlichen Zwiebelringen, Salatblättern und den Tomatenscheiben belegen.
Gyros darauf verteilen und je einen Klecks von der Joghurtcreme daraufgeben.

Und so sieht er dann fertig aus! Der kleine Gyros-Toasties-Burger:

 
Gyros ist ja immer ein willkommenes Essen so auf die Schnelle. Also im Tiefkühlschrank immer vorrätig haben: Gyros & Toasties, der Rest ergibt sich von selbst. Salat ist ja immer im Haus und Tomaten und Joghurt auch.


Also ran an die Pann‘ und Gyros gebrutzelt!

 
Finde ich auch richtig gut als Samstag-Abend-Snack vor dem Fernseher! Das dürfte doch den Geschmack von Herrn Alexander ziemlich gut treffen!

Oder wie wäre es mit einer Gyros-Toasties-Burger-Station an deinem Geburtstag? Jeder belegt sich seinen Burger selbst nach Lust und Laune. Einfach Gyros in einer großen Pfanne oder einem Wärmebehälter bereitstellen und los geht's! Da fallen mir noch so einige Leckereien mehr ein, die sich gut mit dem Gyros vertragen würden. Krautsalat! Gewürzgurken! Oliven! Paprika!

Alles Liebe und ein wunderschönes Wochenende, Eure KochzereMONI

Mittwoch, 18. September 2013

Herbst-Traum-Torte "Prune et Chocolat"


Applaus, Applaus, für deine Torte. Mein Herz geht auf, denn du schmeckst

Zusammen mit diesem Ohrwurm der Sportfreunde Stiller habe ich einen Nachmittag damit zugebracht ganz gemütlich diese Torte zu backen. Denn Moni musste unbedingt ihr neues Tortenschneidemesser und die neue 18 cm Durchmesser-Springform ausprobieren. Und dazu benötigt man ja ein Törtchen. Und da hat sich doch dieses hier aus dem geliebten Sweet Dreams-Magazin super angeboten. Und das hörte sich auch verdammt lecker an.

Torte "Prune et Chocolat"
eine Rezept von Beate Wöllstein

 für eine 18er Springform

Schoko-Pflaumen-Biskuit:
100 g zimmerwarme Butter, die gute
70 g Zucker, 3 Eier, Gr. M
60 g Zartbitterschokolade (72%)
100 g Pflaumenmus (z.B. Mühlhäuser)
125 g Mehl, 15 g Kakaopulver, stark entölt
10 g Backpulver, 50 g gemahlene Haselnüsse
2 g Salz, 2 Msp. Zimtpulver, 1 Prise Muskat
150 g klein gewürfelte Pflaumen

Pflaumen-Schoko-Biskuit:

Butter, Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Schokolade schmelzen und sorgfältig unter die Eiermasse rühren. Pflaumenmus unterziehen. Mehl, Kakaopulver, Backpulver sieben und mit Nüssen, Salz und Gewürzen mischen. Alles zu der Eiermasse in die Schüssel geben und alles auf langsamer Stufe mit dem Mixer glatt rühren. Zum Schluss gewürfelte Früchte unterheben.

 
Alles was das Herz begehrt vereint in einem einzigen Törtchen. Weiße Schokoladen-Mousse, yamm! Pflaumen-Schokoladen-Biskuit, yamm! Pflaumenmus-Creme double-Creme, yamm! Creme chantilly-Nocken, yamm! Wobei ich zugeben muss, vorher noch nie etwas von Chantilly-Creme gehört zu haben. Und was ganz oben auf meiner Leckerschmecker-Liste steht sind die Karamell-Pflaumen, yamm! Die eignen sich auch hervorragend, um sie in einem Dessert zu verarbeiten oder zu frisch gebackenen Buttermilchwaffeln zu reichen.


Karamellisierte Pflaumen:

40 g Zucker, 1 TL Butter
35 g Zitronensaft
260 g Pflaumen (japanische rote Pflaumen)

Böden & Karamell-Pflaumen:

Ofen auf 180°C vorheizen. Backring mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden. Den Teig hineingeben und auf der unteren Schiene 40-45 Min. backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Pflaumen waschen, entsteinen und würfeln. Zucker in einer beschichteten Pfanne erhitzen und karamellisieren. Butter, Zitronensaft, 30 ml Wasser zufügen, so lange rühren, bis alles wieder flüssig ist. Pflaumen dazu geben und den 6 Minuten dünsten. In einem Sieb auffangen, den Saft aufheben. Die Früchte abkühlen lassen.


 Weiße Schokoladen-Pflaumen-Mousse:

1 1/2 Blatt Gelatine, 1 Ei, 1 Eigelb
1/2 Vanilleschote, 150 g weiße Schokolade
2 cl Zwetschgenwasser,
300 g Sahne, 2 Sahnesteif

Verzierung:

150 g Creme double (42%), 30 g Sahne (32%)
100 g Pflaumenmus, 120 g weiße Schokolade
Kakaopulver

Gelatine in Wasser einweichen. Die Eier und das Vanillemark mit dem Handrührer schaumig schlagen. Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen und in die Eimasse rühren. Gelatine tropfnass in einem kleinen Topf auflösen, 2 cl Zwetschgenwasser und 25 g Saft der karamellisierten Pflaumen dazugeben. Gelatine-Mix noch warm in die Schoko-Ei-Masse rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Sahne mit Sahnefestiger steif schlagen und vorsichtig unterheben.


Torte zusammensetzen:

Biskuitdeckel glatt schneiden, den Boden zweimal waagerecht durchschneiden. Einen Streifen Backpapier zuschneiden und einen Backring damit auslegen. Ersten Biskuit hineinlegen und 100 g Mousse daraufverteilen. 100 g Karamellpflaumen darauf verteilen und weitere 150 g Mousse daraufgeben. Glatt streichen und den zweiten Biskuit darauflegen. Vorgang wiederholen und dritten Biskuit darauflegen.

Chantilly-Nocken und Topping:

Creme double und Sahne in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer sehr steif schlagen. 100 g dieser Creme Chantilly unter das Pflaumenmus rühren. Die Masse soll so steif sein, dass sie am Tortenrand hängen bleiben würde. Eventuell eine steif geschlagene Sahne unterrühren. Die Torte rundherum mit 200 g Creme bestreichen. Restliche Creme kühlen und anschließend mit zwei Kaffeelöffeln Nocken abstechen und die Torte verzieren. Mit Kakaopulver bestäuben.


Verzierung (nach Wunsch):

Weiße Schokolade auf 28°C erwärmen. Aus Backpapier Streifen schneiden und auf ein Backblech legen. Schokolade mit einer kleinen Winkelpalette verstreichen. Ränder mit Kakao bepinseln. Papierenden vorsichtig zusammendrücken und zu Tropfen formen. Erstarren lassen. Papier abziehen und Torte mit den Schokoschlaufen garnieren.



Während der Tortenzubereitung überkamen mich Panikattacken der besonderen Art, denn die weiße Schokoladenmousse war sehr flüssig, für meinen Geschmack zu flüssig. Und im Rezept stand doch etwas von cremig. Ich hatte eine riesen Angst davor mein geladenen Tortentestesser enttäuschen zu müssen. Stellt euch das mal vor: zwei sehnsüchtige Augenpaare auf mich gerichtet und dann die Verkündung: „Für euch habe ich heute leider keine Torte!“. Der blanke Horror! Aber die Enttäuschung konnte ich allen ersparen, DENN… tamtamtamtam… Die Vanillemousse ist wunderbar fest geworden. Ein Traum von einer Torte! Na, läuft euch jetzt das Wasser im Munde zusammen?

Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Samstag, 14. September 2013

Herbst-Tarte und WOW, 10.000 Besucher auf meinem Blog!

Wow, ich bin total begeistert. Insgesamt haben sich 10.000 Back- und Kochbegeisterte auf meinem Blog eingeloggt. Vielen lieben Dank dafür! Ich hoffe, euch gefallen meine Rezepte, denn mir macht es einen riesen Spaß euch an meinem Kochleben teilhaben zu lassen!


Heute geht mir schon den ganzen Morgen ein altbekanntes Lied durch den Kopf: Bunte Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind! Jetzt wird es ja langsam kuschelig in heimischen Wohnzimmern und Küchen. Das Holz sitzt ofenbereit im Holzkeller und wartet nur darauf eine wohlige Wärme zu spendieren. Und ich spendiere euch jetzt, passend zu fallenden Blättern und Nieselregen, einen farbenfrohen Blätterteig mit allerlei vitaminhaltiger Leckereien darauf. 

Herbst-Tarte

 für 4 Personen

 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
2 EL Frischkäse
150 g Joghurt
1 P. Vanillezucker
2 EL flüssigen Honig
1 Prise Zimt

1-2 japanische Eierpflaume
2 Feigen
einige Himbeeren
1 Handvoll kernloser Weintrauben
1 Handvoll Pistazien
Marzipan
1 EL Muskovadozucker

 Eine Tarteform mit Backpapier auslegen und den Blätterteig hineinrollen. Frischkäse, Joghurt, Honig, Vanillezucker und Zimt miteinander verrühren.

Die Eierpflaumen und die Feigen waschen, trockentupfen und in feine Scheiben schneiden. Frische Himbeeren verlesen und beiseite stellen. Die Pistazien grob hacken. Marzipan in Scheibchen hobeln.

Die Joghurtcreme auf den Blätterteig geben und verstreichen. Nun die Früchte auf der Creme anrichten. Marzipan und Pistazien darüberstreuen und mit braunem Zucker berieseln.

Die Tarte bei 175°C ca. 20 Minuten im Ofen backen.


Die leckeren Minz-Schokoladen-Stäbchen passen prima dazu und geben dem ganzen noch einen frischen Touch. Entweder in Stücke schneiden und mitbacken oder nachher so dazu knabbern.

 
 Da geben sich japanische Pflaumen und französische Feigen die Farbkarte in die Hand. Und kleine hellgrüne Träubchen tummeln sich abwechselnd mit Himbeeren auf himmlischem Joghurt-Zimt-Spiegel. Tja, ich kann überhaupt froh sein, dass ich genau 7 Himbeeren abbekommen habe. Die sind nämlich von der Oma aus dem Garten. Und sie wurden eigenhändig vom kleinen Herrscher der Himbeeren abgezählt und das auch nur nach langem Betteln, weil sie farblich so schön zu den anderen Früchten passen würden. Da haben wir aber Glück gehabt!

Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Mittwoch, 11. September 2013

LECKERCHECKER-Milchcreme-Schnitte mit schmelzigem Karamell-Keks

Ach ja, die Moni war Leibnitz LeckerChecker und ich bin wirklich stolz darauf, dass ich diese tollen Kekse vorab mit 500 anderen Leckercheckern testen durfte. Ich liebe ja sowieso schon Butterkekse in natura, mit Schokolade ob groß, ob in tierischer Ausführung oder in Miniatur. Ist mir wurscht! Hauptsache Butterkeks! Aber diese hier machen echt was her. Mit Schokolade: ist ja schon super aber zwischen dem Keks und der Schokolade befindet sich eine schmelzige Karamellschicht. Die musst du mal probiert haben!


 Auf jeden Fall kam am letzten Donnerstag das ersehnte Päckchen mit sage und schreibe sechs Packungen darin. Und natürlich gingen mir spontan sämtliche Ideen durch den Kopf, was man aus diesen Keksen noch so machen könnte. Und hier das Ergebnis:


Ne Milchcreme musste her, na klar! Und die geht so...

Milchcreme für echte Milchmädchen

30 g Butter
130 g weiße Schokolade
1 Tube gezuckerte Kondensmilch
100 g geschlagene Sahne

Alle Zutaten in einem Topf bei ganz schwacher Hitze schmelzen und zu einer cremigen Masse verrühren. Einen Tag im Kühlschrank abkühlen lassen. 

Am nächsten Tag die Sahne steif schlagen und unter die Creme rühren.

In eine Gebäckpresse oder einen Spritzbeutel füllen und auf die Karamell-Schoko-Kekse von Leibnitz spritzen. Einen weiteren Keks obendrauf legen und genießen.


Ich muss sagen, so ein Produkttest ist echt was 'ne tolle Angelegenheit. Da wäre ich beim nächsten Mal doch glatt wieder dabei. Und was euch demnächst erwartet, erfahrt ihr morgen...



Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Samstag, 7. September 2013

Sanny's Peach Dream! + Halskettchen aus Sternchennudeln


Heute bekommt ihr das zweite Rezept zu Sanny’s und Moni’s Grill & Chill.
Trommelwirbel und Zalando-Geschrei: Le Dessert!
 

Isch präsentiere Ihnen frische pausbäckige Grillpfirsische und lila Feigen mariniert in Bio-Orangensoft
und Onig von die Sommerblüten vereint auf die Olzkohlegrill. Avec Joghurt du Vanille und Röstnusschen.

Mein innerer Franzose ging gerade mit mir durch! Verzeiht!


 Und so geht's :

Grillpfirsiche mit Vanillejoghurt, Honig und Röstnüsschen
angelehnt an ein Rezept von Lisa Lemke

für 6 Personen

6 frische reife Pfirsiche
3 Feigen
1 Bio-Saftorange
100 ml flüssiger Sommerblütenhonig
300 g Vanillejoghurt oder Naturjoghurt
100 g geröstete Nüsse (Walnüsse, Cashews,
Paranüsse, Pistazien, Mandeln gemischt)
Staubzucker

Die Pfirsiche waschen, trockentupfen, teilen und den Kern entfernen. Feigen waschen und halbieren. Die Schale der Orange abreiben, aber nicht die weiße Haut, weil sie bitter schmeckt. Und dann auspressen.

Saft und Schale der Orange zusammen mit 50 g Honig ganz langsam in einem Topf erhitzen, nicht kochen. Zur Seite stellen und die Früchte mindesetens 30 Min. darin marinieren. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Den Orangenhonig auf jeden Fall aufheben.

Wenn du Naturjoghurt verwendest, dann kannst du den restlichen Honig dazuegeben und gut verrühren. Ich habe Vanillejoghurt genommen und den Honig weggelassen, weil er ja schon süß genug ist. Die Nüsse kurz in einer Pfanne ohne Öl anrösten und abkühlen lassen.

Kurz nach dem Essen kannst du die Pfirsiche auf einer Alu-Grillschale anrichten und bei schwacher Hitze von beiden Seiten grillen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Die Pfirsiche nun auf Tellern anrichten und den restlichen Orangenhonig darübergießen.

Nun Joghurt und geröstete Nüsse darüberstreuen und das ganze mit Puderzucker bestäuben.


Ich zitiere Lisa Lemke, die Autorin des Kochbuches „Mein Grillvergnügen“: „Wenn die Pfirsiche im Sommer am besten sind, dann esse ich sie, wie sie sind: saftig, süß und sonnengereift! Zu anderen Jahreszeiten muss man ein bisschen mit ihnen flirten, um die saftige Süße aus ihnen herauszulocken.“  Einspruch! Wenn die Pfirsiche im Sommer am besten sind, kann man sie genauso gut grillen. Aber für den Winter lasse ich das mal gelten. Und ich freue mich insofern schon auf den Winter, weil ich mein im letzten Winter neu erworbenes Hobby ausführen kann: Wintergrillen!


Die Pfirsiche haben Ihre Prüfung mit Pravour gemeistert! Probiert es unbedingt mal aus. I LOVE IT!

Ausserdem habe ich noch ein kleines DIY für euch. Meine Mutter hat mit meinem kleinen Sonnenschein so eine schöne Kette gemacht. Einfach Sternchennudeln in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten und dann auf ein Stück Angelschnur ziehen. An beiden Enden einen Halskettenverschluss verknoten und fertig. Schaut euch das mal an:


Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Donnerstag, 5. September 2013

Sanny's und Moni's Grill and Chill - Kartoffelbrot mit Oregano und Kräuter-Schmand-Dip

Oh, du lieber August(in)… Bevor ich den September jetzt endlich mal herzlich leuchtend willkommen heiße möchte, muss ich mich doch erst einmal vom August verabschieden. Der August hat ja ein ganz sonniges Gemüt, mit leuchtenden Früchten und jeder Menge Vitamin-D-erzeugender Sonnenstrahlen. Nicht, dass ich mich auf den September nicht freuen würde; ich liebe den Herbst. Und ich freue mich auf einen ganz goldenen!

So und nun zum letzten Wochenende. Meine liebe Freundin Sanny war mit ihrem Mann zu Besuch! Zum Grillbesuch! Ja, ja am 31. August da muss man noch mal gegrillt haben. Und so begab sich Mönchen bereits einen Tag vorher auf den Weg und kaufte frische pausbäckige Pfirsiche, süße Feigen, Lieblingsnüsschen der Freundin, Oregano, Schmand, getrocknete Tomaten, Pinienkerne, Chips, Grillkohle, Beef, Bier uvm.!

Und im Folgenden stelle ich euch einige Rezepte vor.
Zuerst beginnen wir mit dem Kartoffelbrot, welches alle oberlecker fanden.


Kartoffelbrot mit Oregano und Kräuter-Schmand-Dip

ein Rezept von Foodboard.de

 500 g Mehl + etwas Mehl
1 Beutel (95 g) Kartoffelpüreepulver (für 375 ml Wasser + 125 ml Milch)
1 Päckchen Trockenhefe
je 1 TL Salz, Zucker
2 TL Paprikapulver edelsüß
2–3 EL getrockneter Oregano
2 TL + 2 EL Olivenöl
je 1 Bund Petersilie und Schnittlauch
250 g Schmand
Pfeffer


 500 g Mehl, Püreepulver, Trocken­hefe, je 1 TL Salz und Zucker, 2 TL Pap­ri­kapulver, Oregano, 2 TL Olivenöl und 550 ml lauwarmes Wasser zügig zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu feucht sein, esslöffelweise etwas Mehl ­unterkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.

Backblech mit Backpapier auslegen. Teig ausrollen (20 x 30 cm), auf das Backblech setzen. Mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden. Zugedeckt nochmals ca. 15 Minuten gehen lassen. (Evtl. erneut einschneiden.) Blech in den vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: siehe Herstellerinformationen) geben. Großzügig mit Wasser besprühen und ca. 20 Minuten backen. Zwischendurch nochmals mit Wasser besprühen. Brot herausnehmen, nochmals besprühen, mit einem Geschirrtuch abdecken und auskühlen lassen.

Frische Kräuter waschen und trocken tupfen. Petersilie von den Stielen zupfen und Blättchen fein hacken. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Kräuter mit Schmand und 2 EL Öl verrühren. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken. Brot aufschneiden, mit Paprikapulver bestäuben und Dip dazureichen.


 Das Brot war richtig schön saftig und schmeckte irgendwie nach Dolce Vita!


Der Dip passt hervorragend dazu. Natürlich solltest du immer frische Kräuter verwenden,
weil die ja ein viel besseres Aroma abgeben.

Am nächsten Tag waren noch ein paar Stücke übrig, die haben wir dann auch noch gefuttert und ich muss sagen, sie hatten nichts von ihrem Geschmack oder ihrer Konsistenz eingebüßt.

Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Montag, 2. September 2013

Moni's Kinderüberraschung: Zipfelmützen im Waffelbecher



Ihr kleinen süßen Zipfelchen! Euch hätte ich beinahe vergessen. Ihr ziert meinen Header, nur vorgestellt habe ich euch noch gar nicht! Eiscreme-Zipfelmützen, Eiscreme-Zipfelkuchen, Icecream Cone Heads oder wie soll ich euch eigentlich nennen? Jedenfalls gab es vor einiger Zeit in meiner Küche ein Zwergenshooting! Mit Zartbitterschokolade- und weißer Vanillekuvertüre, Nonpareilles und orangefarbenem „Zauberpuder".


Für meinen Sonnenschein würde ich ja alles tun. Auch viele Stunden in der Küche stehen und wunder-
volle kleine Zipfelzwerge backen, schokolieren und verzieren und auch wenn ich weiß, dass sie am nächsten Tag im NULLKOMMANICHTS verputzt sind. Aber der Gedanke an schokoladenverschmierte kleine Münder und klebrige Zuckerhände und das dazugehörige riesengroße Lächeln zahlen einem jede Arbeit aus!

Auf Los geht's los!


Die Zubereitung dauert schon ein wenig länger. Du kannst locker 1-2 Tage vorher beginnen und zwar mit meinem Lieblings-Kokosmilch-Rührkuchen. Den kannst du vorbacken, abkühlen lassen und dann bereits in eine verschließbare Schüssel zerbröseln. Und hier das Rezept:

  Lieblings-Kokosmilch-Rührkuchen

 ergibt 12 Stücke

200 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
1 Prise Salz
5 Eier, Gr. M
350 g Mehl
150 g Kokosraspel
1 P. Backpulver
150 ml Kokosmilch
2 Msp. Lebensmittelfarbe, orange
Fett für die Form

Butter, Zucker und Salz schaumig rühren. Eier nacheinander einrühren und schaumig schlagen. Mehl, Kokosraspel und Backpulver vermischen. 100 ml Kokosmilch und die Mehlmischung abwechselnd untermischen. Alles in eine gefettete Kastenform geben und im vor geheizten Backofen bei 175 Grad (150 Umluft) ca. 60 Minuten backen. Kuchen gut abkühlen lassen.


Ist der Kuchen schön fein zerbröselt ohne größere Stücke? Super, dann kannst du damit beginnen, die Waffelbecher nebeneinander aufzustellen und mit deiner Überraschung zu füllen. Ich habe Himbeer-Vanille-Fruchtgummi-Herzen und je 4 kleine Elfentaler genommen. Dank unserer lieben Nachbarin sind wir auf die leckeren Gummibärchen gestoßen. Die gibt es übrigens in DEM GUMMIBÄRENLADEN.

Zipfelmützen im Waffelbecher

für 30 Stück

30 Waffeleisbecher
Himbeer-Vanille-Fruchtgummi-Herzen
oder eine andere Überraschung deiner Wahl

Für den Zipfelmützenteig:

1 fertig gebackener Kokosmilch-Rührkuchen
ca. 3 EL Doppelrahmfrischkäse
ca. 240 g Puderzucker (eher weniger)
120 g gute Butter (zimmerwarm)
Vanilleextrakt

Für die Verzierung:

ca. 150 g Puderzucker
1 TL Getränkepulver Orangengeschmack (Quensch)
1 Msp. Lebensmittelfarbe, orange
wenig kaltes Wasser
400 g Zartbitterkuvertüre
400 g weiße Kuvertüre mit Vanillegeschmack

Die zimmerwarme Butter und das Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät cremig rühren. Nun den gesiebten Puderzucker dabei einrieseln lassen, bis eine schöne Buttercreme entsteht. Den Doppelrahmfrischkäse ebenfalls hinzugeben und gut verrühren. Übrigens kann man für die Füllung auch gerne einen kalt angerührten Pudding oder eine Himbeercreme verwenden. Aber die Gefahr dass die Becherchen doch einmal durchweichen besteht natürlich.

Jetzt die Buttercreme zu den Kuchenbröseln geben und mit den Händen gut verkneten. Es sollte ein feuchter Teig entstehen, der sich gut formen lässt. Je nach Konsistenz noch etwas Puderzucker oder Frischkäse hinzugeben. Aus dem Teig 30 kleine Zipfel formen.

In der Zwischenzeit die Kuvertüren im Wasserbad bei ganz schwacher Hitze schmelzen. Das kann schon mal 30-40 Minuten dauern. Aber wenn du den Herd zu hoch stellst, beginnt die Kuvertüre zu klumpen und die Zipfel lassen sich nicht mehr gut hineintunken.

Die Kuvertüre ist komplett geschmolzen?

Nun kannst du die Zipfel mit der runden Seite hineintauchen, kurz abtropfen lassen und auf je einen Waffeleisbecher setzen. Gut trocknen lassen, damit sie richtig fest sind. Sind sie richtig fest, muss der restliche Zipfel getaucht werden. Wieviele du mit dunkler oder weißer Kuvertüre überziehst, ist dir selbst überlassen.

Nach dem Trocknen Puderzucker für die Verzierung mit Quenschpulver und Lebensmittelfarbe anrühren, in ein kleines Dekorierfläschchen füllen und spiralförmig auf den Zipfeln verteilen. Fertig!


Ja, und so gab es zum Geburtstag meines Sonnenscheins diese kleinen Zipfelmützen als Mitbringsel für seine Kindergartenfreunde. Und sie kamen nach Aussage der Erzieherinnen sehr gut an und nicht nur bei den Kindern, hi hi. Zum Glück hatte ich einige mehr gemacht, als benötigt wurden, so dass wir sie auch zu Hause noch probieren konnten. Und ich fand sie, ich trau‘ mich fast nicht es zu sagen (GRANDIOS!!!).


Noch hübsch verpackt machten sich die kleinen Zipfelmützen auf in die Kita, um von kleinen Zuckerschleckern genascht zu werden.


Alles Liebe, Eure KochzereMONI