Follow my blog with Bloglovin KochzereMoni: Mai 2013

Samstag, 25. Mai 2013

Cheesecake mit Maracuja-Curd - Mmmmh...

Darf ich vorstellen, mein neuer, von Herrn Alexander vergebener, Spitzname ist Frau Dr. Oetker! Das ehrt mich ja schon insgeheim. Das weiß er aber nicht, denn er wollte mich ja damit aufziehen und diesen Spaß habe ich ihm nicht vergönnt.

Ich erlebe im Moment den am längsten anhaltenden Backwahn meines bisherigen Lebens. Voller Freude schwinge ich mich morgens aus dem Bett und denke als erstes an duftenden Vanillezucker, Zimt und ans bevorstehende Teigschlecken. Da ist man doch gerne mal noch Lütte. (Ja, so nennt man Kinder in Hamburg. Hallo, Frau A.! Ja, und das vergesse ich nicht so schnell wieder. Ha ha!)

Jedenfalls standen einige Geburtstage an und so habe ich mich ins Backnirwana gestürzt! 
Und heute stelle ich euch erst einmal meinen Cheesecake mit Maracuja-Curd als Topping vor!



Für meinen Lieblingsmürbeteig:

200g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Zucker
105 g sehr kalte Butter in Würfeln
80ml sehr kaltes Wasser, am besten eiskaltes




 
  Für die Käsekuchencreme:

750 g Quark
150 g Zucker
1 P. Vanillezucker
4 Eigelb
Zitronenschale gerieben
200 ml Milch
50 ml Maracujasaft
1 P. Puddingpulver Vanille
4 Eiweiß

Zubereitung:

Mehl, Salz und Zucker vermischen. Die Butterwürfel darüber geben und in der Küchenmaschine nur so schnell vermischen, bis aus den Butterstücken erbsengroße Streusel geworden sind. Nicht zu lange mischen!

Wasser hinzufügen und mixen, bis der Teig gerade so beginnt, sich zu verbinden.

Den Teig dann schnell zu einer Scheibe formen (nicht mehr durchkneten) und in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde ruhen lassen.

Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier versehen.

Den Teig dann auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen (dabei zwischen durch immer wieder wenden, damit er nicht an der Arbeitsplatte kleben bleibt), dann in die Backform legen und andrücken.

Quark, Zucker, Eigelbe, Zitronenschale, Milch, Maracujasaft und das Puddingpulver mit dem Handrührgerät verrühren. Die Eiweiße steif schlagen und und dann unter die Quarkmasse heben.

Die Masse in die Form geben und im Ofen bei 190°C ca. 45 Min. backen.


Für das Maracuja-Curd:

15 Maracujas (ganz reife)***
3 ganz frische Eier (Größe M)
120 g Butter
120 g Zucker

Zuerst die Maracujas halbieren, auslösen und kurz pürieren. 
Durch ein Sieb streichen und den Saft auffangen.

150 ml Saft mit den Eiern, dem Zucker und der Butter unter Rühren erhitzen (NICHT kochen), bis die Masse beginnt dicklich zu werden. Die Masse in Fläschchen oder Gläser abfüllen und abkühlen lassen.

Das Curd auf den Käsekuchen geben oder beliebig verwenden.


*** Ein Verkäufer in meinem Lieblings-Einkaufsmarkt hat einmal gesagt, 
dass die schrumpeligsten Maracujas die aromatischsten sind und dann sind sie auch wenigstens reif. 
Also: nicht vom Äußeren abschrecken lassen!


Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag 
und hoffe ihr werdet mit einem leckeren Kuchen überrascht!

Alles Liebe, Eure KochzereMONI oder lieber: BackzereMONI?

Donnerstag, 16. Mai 2013

Rhabarber-Eierlikör-Kuchen - einfach Frühling!!!

Rhabarber ist ein Gemüse! Ja, und die Wette habe ich verloren, denn ich war der Überzeugung Rhabarber ist ein Obst. Verhält sich ja auch so. Ich habe noch niiiiemals ein deftiges Gericht mit Rhabarber gegessen. Ich kenne Rhabarber in Verbindung mit duftendem Zimt, mit Zucker, mit Blasen werfendem Hefeteig und Schmand und Vanillepudding und Quark und als süße Suppe von Oma und als Sirup in meinem Sekt, aber noch niiiiiiemals habe ich Rhabarber in Verbindung mit Pfeffer oder Fleisch gegessen. Aber ich werde mich durch das LECKER Foodboard wurschteln und sicher ein tolles Rezept finden.



Danke. Danke, liebes Wikipedia, du hast mich aufgeklärt. Herzlichen Glückwunsch an Herrn von und zu, dass sie die Wette gewonnen haben... Und ich dachte noch, das weiß er nie und nimmer. Er isst ja keinen Rhabarber, der liebe Herr Alexander. Nun ja, da bleibt mehr für mich und für euch, meine lieben Rhabarber-Liebhaber(-)innen. Vielleicht hiervon?








Für den saftigen Kuchen benötigt ihr:

200 g Rhabarber, in 1 cm Stückchen geschnitten
1 EL Zucker
100 g Margarine oder Butter
180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
100 ml Eierlikör
100 ml Milch
280 g Mehl
2 TL, gehäuft Backpulver  

Zubereitung:

Das Rezept ist berechnet für ein Springform von 26 cm.

Als erstes die Rhabarberstückchen in einer Schüssel mit 1 EL Zucker mischen, während der Teigzubereitung ziehen lassen.

Margarine oder Butter mit 180 g Zucker und dem Vanillezucker weich rühren, das Ei dazu geben, schaumig schlagen. Eierlikör und Milch dazu geben, gut rühren. Mehl und Backpulver unterheben.

Alles in die Form füllen, die Rhabarberstücke darauf verteilen und bei 170° Umluft ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).

Wer mag, kann auch mehr Rhabarber verwenden.




 

Übrigens habe ich für das Rhabarberevent bei Küchenplausch dieses als Zweitrezept eingesandt. Vielen lieben Dank an Isabell, die mich sozusagen dazu eingeladen hat.


Alles Liebe und einen schönen Rhabarberschmaus! Eure KochzereMONI

Montag, 13. Mai 2013

"Mit Pfefferminz ist er mein Prinz" - Glasnudelsalat


I love it!


Dieser Salat ist einfach genial. Auf den ersten Blick passen die Zutaten ja für meinen Geschmack nicht wirklich zusammen, aber jetzt das große ABER... Sie harmonieren so klasse zusammen, dass dieser Salat einfach grandios schmeckt. Und dass sogar der Frau Mama. Tja, da hat sich Mönchen ja wiedermal voll übertroffen, also besser gesagt der Jamie, der Jamie Oliver. Nur leicht abgewandelt habe ich sein Rezept dann doch noch. Weil ich leide an der Abwandlungskrankheit. Ich kann die meisten Rezepte einfach nicht so lassen, wie sie sind, sondern muss da einfach noch das Mon(I)-Tüpfelchen obendrauf setzen.


Für eine mittelgroße Runde an Essern benötigt ihr folgende Zutaten:

250 g Hackfleisch vom Schwein
ein guter Schuss Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 mittelgroße rote Zwiebel
1 Stange Sellerie
1 Handvoll geschälte Erdnüsse 
(gesalzen geht auch, dann aber beim würzen aufpassen)
100 g Glasnudeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
Koriander
Pfefferminze
1 Stück Ingwer, etwa daumengroß
2 TL rote Currypaste
Saft einer Limette
3 EL Fischsoße
2 EL Sojasoße
2 EL Erdnussöl
n.B. 1 Dose Mandarinen
n.B. 2 Handvoll Chinakohl

Die Zubereitung:

Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und darin andünsten. Den gepressten Knoblauch dazugeben und kurz mit anschwitzen. Nun das Hackfleisch darin braten, bis es karamellisiert. Schön abkühlen lassen.

Zwischenzeitlich die Glasnudeln mit heißem Wasser übergießen und nach ca. 3 Minuten auf einem Sieb gut abtropfen lassen.

Ingwer schälen, reiben und in eine kleine Schüssel geben. Limettensaft, Currypaste, Soja- und Fischsoße sowie das Erdnussöl dazugeben und verrühren. Stangensellerie in dünne Scheiben und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Koriander und Minze mit einem Wiegemesser fein hacken.

Alle Zutaten gut vermengen.

Ich mag den Salat am liebsten mit Mandarinen und Chinakohl. Das gibt ihm einfach eine frische Note. Hierzu die Mandarinen abtropfen lassen und in der Mitte teilen. Den Chinakohl fein schneiden, waschen und ebenfalls antropfen lassen und kurz vor dem Servieren unter den ganzen Rest mischen.


 Einfach prima zu Gegrilltem!

Alles Liebe und vielleicht findet ihr mit Pfefferminz auch euren Prinz!

Eure KochzereMONI






Montag, 6. Mai 2013

Rhabarber-Schmand-Rosetten - Lust auf Mai!


Der Mai ist gekommen,.... la la la la la la!
Und mit ihm bittersüße Rhabarberteilchen, die zur Zeit auf keiner Kaffeetafel fehlern dürfen. Das Zusammenspiel von Rhabarber, Schmand und Zimt hinterlässt eine prickelnde Symphonie auf der Zunge.

Das Rezept für den Hefeteig habe ich in der LECKER Bakery entdeckt und (auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole) es ist das Beste, welches ich bisher probiert habe. Es entsteht ein fluffiger Hefeteig, den man für Hefekuchen und -teilchen aller Art verwenden kann.

Und hier is' er:

Für den luftigen Hefeteig:

200 ml Milch
1 Würfel Hefe (42 g)
500 g Mehl + etwas Mehl
50 g Zucker
1 gute Prise Salz
1 Ei (Gr. M)
50 g weiche gute Butter

Die Milch sollte lauwarm erhitzt werden. Ist sie zu heiß, sterben die Hefepilze ab und der Teig kann nicht richtig hochgehen. Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen.

500 g Mehl, Zucker, Salz und das Ei in eine Rührschüssel geben. Hefemilch hinzufügen und mit dem Knethaken unterrühren.

Zimmerwarme Butter in Flöckchen unterkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Formt er sich zur Kugel, ca. 3 Minuten weiterkneten.

Da Hefeteig empfindlich auf Zugluft reagiert, musst du ihn unbedingt mit einem trockenen Handtuch zudecken und an einem warmen Ort unter 50°C ca. 40 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.


Für die Schmandfüllung:

1-2 Stangen Rhabarber
1 Becher Schmand
1 Eigelb
etwas Zitronenschale und -saft
1 P. Vanillezucker
2 EL Zucker
2 Messerspitzen gemahlener Zimt (Menge nach Geschmack)

Den Rhabarber waschen und in kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Schmand, Zucker, Zimt, Vanillezucker, Eigelb und Zitronenschale verrühren und die Rhabarberwürfel unterheben.

Den Teig auf einem großen, mit Mehl bestäubten Geschirrtuch rechteckig dünn ausrollen.

Die Schmandmasse auf die Hälfte des ausgerollten Teiges geben und verstreichen. Darauf achten, dass an den kurzen Seiten ein Rand freibleibt. In Scheiben schneiden und die Schnecken in einer eingefetten Back- oder Auflaufform dicht aneinander legen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 ° C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 20-30 Minuten backen. Schnecken aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

Lauwarm schmecken sie aber am allerbesten. Man kann sie auch super einfrieren. Dann sollte man sie auftauen und nochmals kurz in den Backofen schieben.


 Natürlich könnt ihr für die Füllung auch euer Lieblingsobst verwenden.
Ich lasse mich gerne von Saisonobst verführen. Darin sind die meisten Vitamine enthalten.

Alles Liebe, Eure KochzereMONI




Samstag, 4. Mai 2013

Pfännchentag: Antipasti mit Limettenvinaigrette

Heute ist PFÄNNCHENTAG! 

Am besten noch vor dem Fernseher direkt aus der Pfanne zu genießen... Vielleicht schon heute abend? Ein gesunder "Snack" zu dem auch prima ein Stück Ciabatta oder frisches Bauernbrot passt.


Für 2 Personen benötigst du:

1/2 rote Paprika
1/2 gelbe Paprika
1/4 grüne Paprika
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Champignons
Cocktailtomaten
2 EL Olivenöl

Für die Marinade:

Saft einer Limette
3 EL Balsamico
3 EL Olivenöl
1 TL Senf
Pfeffer, Salz

Die Zutaten für die Vinaigrette verrühren und kalt stellen.

Die Zwiebel und die Karotte schälen und würfeln bzw. in Streifen schneiden. Paprikas und Cocktailtomaten waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Knoblauch abziehen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Die Champignons putzen und vierteln.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Nun die Champignons bei hoher Hitze dazugeben und anbraten. Als Nächstes die Paprika und den Knoblauch dazugeben. Alles einige Zeit braten und zum Schluss die Cocktailtomaten dazugeben.

Mit der Vinaigrette übergießen und lauwarm genießen.


So, ich wünsche euch ein gigantisches Wochenende mit Pfännchen auf der Couch!

Und am Sonntag stimme ich mich schon so langsam auf den WorldBakingDay ein. klick!

Eure KochzereMONI